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Die „Batavia“ –

Kultur-Dampfer der Sonderklasse

Das Theaterschiff "Batavia" liegt im alten Wedeler Aue-Hafen. Foto: Lachmann /kommunikateam
Das Theaterschiff "Batavia" liegt im alten Wedeler Aue-Hafen. Foto: Lachmann /kommunikateam

Die knallrote „Batavia“ im alten Aue-Hafen ist Kneipe, Theater, Kino, Musikdampfer, Szenetreff, Ausflugsziel, Galerie und aus Wedel so wenig wegzudenken wie der Roland.

Oldtime-Jazz und Folk, Blues und Rock, natürlich alles live. Kleinkunst und Cabaret, Theater und vor allem das Kinder-Theater ziehen Kultur-Fans aus dem Großraum Hamburg und darüber hinaus auf das knapp 30 Meter lange Schiff im Hafen an der Wedeler Altstadt, nur sechs Fußminuten vom S-Bahnhof entfernt. Pippi Langstrumpf hat hier ein Zuhause und Lolli-Molli, der kleine rosa Hund, der „La Paloma“ rückwärts pfeifen kann – Kinder-Theater nicht nur zur Weihnachtszeit. Steppkes haben sogar die Chance, in einer Theaterschule selbst auzuprobieren, ob sie Lust und Talent für die Bühne besitzen.
Kult sind an der „Batavia“ nicht nur im Sommer die Sonnenuntergänge und Freiluft-Kino-Nächte unter einer Million Sternen bei freiem Eintritt, sondern auch Käpt’n Hannes Grabau; Theaterautor, Regisseur, Gastronom, Schauspieler und Organisator in einer Person. Wer an der Auto-Sackgasse der „Batavia“ mit Skates, Fahrrad oder zu Fuß auf Wirtschaftswegen seine Tour durch die Marsch zur Elbe beginnt, sollte einen Klönschnack mit dem Käpt’n nicht verpassen.

Die Kurz-Geschichte der „Batavia“ (so wie sie Käpt’n Hannes erzählt)

Gebaut 1892 in Stettin als Flusskanonenboot „Vaterland“,
Länge: 29,80 m, Breite: 7,80 m, Tiefgang: 1,20 m.
Einsatzgebiet für die Kaiserliche Marine in Tsingtau in China. Nach mehrjährigen Irrfahrten von Asien Richtung Heimat und vielen Kampfeinsätzen seit 1943 wieder in Hamburg. Der Volltreffer einer englischen Fliegerbombe und Feuer an Bord ließen es auf den Grund der Elbe sinken. 1952 wurde das Schiff gehoben und als schwimmendes Clubheim vom Ruderclub „Phönix“ gemietet.
1972 kaufte Hannes Grabau das Schiff und taufte es auf den Namen „Batavia“. Der Name stammt aus dem Niederländischen und so hieß bis 1946 auch die alte Hauptstadt Indonesiens, das heutige Djakarta. 1974 wurde es dann für eine heutige Nutzung als Theaterschiff umgebaut. Tausende von Veranstaltungen hat es seitdem erlebt.  

„Batavia“ im Internet: http://www.batavia-wedel.de/ 

Er ist Schauspieler, Intendant,m Regisseur, Kneipier und der Kapitän der "Batavia": Hannes Grabau. Foto: Frenzel/kommunikateam
Er ist Schauspieler, Intendant,m Regisseur, Kneipier und der Kapitän der "Batavia": Hannes Grabau. Foto: Frenzel/kommunikateam

Die Kurz-Geschichte der „Batavia“ (so wie sie Käpt’n Hannes erzählt)

Gebaut 1892 in Stettin als Flusskanonenboot „Vaterland“,
Länge: 29,80 m, Breite: 7,80 m, Tiefgang: 1,20 m.
Einsatzgebiet für die Kaiserliche Marine in Tsingtau in China. Nach mehrjährigen Irrfahrten von Asien Richtung Heimat und vielen Kampfeinsätzen seit 1943 wieder in Hamburg. Der Volltreffer einer englischen Fliegerbombe und Feuer an Bord ließen es auf den Grund der Elbe sinken. 1952 wurde das Schiff gehoben und als schwimmendes Clubheim vom Ruderclub „Phönix“ gemietet.
1972 kaufte Hannes Grabau das Schiff und taufte es auf den Namen „Batavia“. Der Name stammt aus dem Niederländischen und so hieß bis 1946 auch die alte Hauptstadt Indonesiens, das heutige Djakarta. 1974 wurde es dann für eine heutige Nutzung als Theaterschiff umgebaut. Tausende von Veranstaltungen hat es seitdem erlebt.  

„Batavia“ im Internet: http://www.batavia-wedel.de/

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