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Kursnummer: 222-1217

Beginn: 16.12.2022, 19:00 bis 16.12.2022, 20:30

Info: Die Folgen des Klimawandels – Überschwemmungen, Dürre, Stürme, insbesondere im globalen Süden, Hitzerekorde und sinkende Grundwasserstände auch auf der Nordhalbkugel und bei uns in Europa – bedrohen und zerstören die Grundlagen für ein menschenwürdiges Leben in Freiheit und Sicherheit. Alle Menschen haben ein Recht auf Nahrung, sauberes Trinkwasser, Gesundheit und Wohnraum in einer ökologisch intakten Umwelt. Sie haben bürgerliche, politische, wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte. Diese Menschenrechte werden nicht allein, aber in dramatisch zunehmendem Maße auch durch die Klimakrise bedroht. Bereits heute benachteiligte Menschen, z. B. aus Ländern mit großer Armut, unzureichender Gesundheitsversorgung und fehlenden Bildungschancen sowie Angehörige von Minderheiten oder indigener Völker sind deutlich stärker betroffen als andere. Der Klimawandel verstärkt diese Ungleichheiten. Menschen, die sich für mehr Klimagerechtigkeit engagieren, ihre Meinung frei äußern und aktiv gegen den Klimawandel kämpfen, sehen sich oft durch Regierungen und Unternehmen in ihren bürgerlichen und politischen Rechten beschränkt oder gar Repressionen ausgesetzt. 
Der Referent Tobias Kiwitt (Amnesty International) wird dies an ausgewählten Beispielen erläutern und untersuchen, welche Rolle die neue Bundesregierung und die EU bei diesen Auseinandersetzungen spielen. Welche menschenrechtlichen Forderungen sind an die politischen Akteure zu stellen? In Kooperation mit der Amnesty-International-Gruppe Wedel.

Kosten: 8,00 EUR

Datum Zeit Straße Ort
16.12.2022 19:00 - 20:30 Uhr ABC-Straße 3 VHS-Haus, R. 2