Verschiedene Texte von Johann Rist (1607–1667)

Weihnachtsgesang von Johann Rist, dessen Text Johann Sebastian Bach später in seinem Weihnachtsoratorium verwendete.
Weihnachtsgesang von Johann Rist, dessen Text Johann Sebastian Bach später in seinem Weihnachtsoratorium verwendete.,…

Die Texte des Dichters und Pastors Johann Rist sind sehr vielfältig. Eine Auswahl seiner Texte kann hier gelesen werden. Die Zusammenstellung erfolgte 2003–2004 durch Schüler eines Projektkursus des Johann-Rist-Gymnasiums Wedel.

Das Werk von Johann Rist ist sehr umfangreich und vielfältig. Er schrieb über 30 Dramen, weltliche und geistliche Gedichte sowie Kirchenlieder; einige stehen noch heute im Evangelischen Kirchengesangbuch und werden im Gottesdienst gesungen.Beträchtlichen Ruhm erwarb Rist mit seinen Gedichtsammlungen „Musa Teutonica“ und „Poetischer Lustgarten“ (1638). Eines seiner Liederbücher mit Liebesgedichten veröffentlichte er 1642 aus Rücksicht auf sein Pfarramt unter dem Pseudonym „Daphnis aus Cimbrien“.

Besonders eindrucksvoll sind die noch erhaltenen Dramen über den Dreißigjährigen Krieg, die „Irenaromachia“ (1630), „Das Friede wünschende Teutschland“ (1647) und „Das Friedejauchtzende Teutschland“ (1652); sie drücken wie viele andere seiner Werke seine Sehnsucht nach Frieden aus.Bedeutend sind seine Monatsgespräche (1663-1668), der „Neuer Teutscher Parnaß“ (1652) ist mit 920 Seiten die umfangreichste weltliche Gedichtsammlung von Rist.

Im Folgenden sollen hier einige Beispiele aus seinem Werk präsentiert werden. Die Zusammenstellung der Texte von Johann Rist wurde durch Schüler eines Projektkurses vom Johann-Rist-Gymnasium in den Jahren 2003-2004 unter der Leitung von Monika Thöm angefertigt. Als Quelle diente ihnen eine Ausarbeitung von Heinz Kegel (+) aus dem Jahr 1997.

Eine durch den Projektkurs erstellte CD-Rom mit reicher Illustrierung und weitergehenden Informationen ist über das Johann-Rist-Gymnasium erhältlich.

Die Textauswahl wird hier zum Herunterladen bereit gestellt.

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