Aktivpausenhof Ernst-Barlach-Gemeinschaftsschule: Arbeiten starten

Wünsche von Schülerinnen und Schülern sind in die Planungen eingeflossen

in Leben in Wedel, Kultur & Bildung

So sehen die Planungen für den Schulhof der EBG aus. Grafik: Stadt Wedel
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So sehen die Planungen für den Schulhof der Ernst-Barlach-Gemeinschaftsschule (EBG) aus. Grafik: Stadt Wedel
Der aufenthaltsbereich war ein wunsch von Schülerinnen und Schülern. Grafik: Stadt Wedel
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Der Aufenthaltsbereich war ein Wunsch von Schülerinnen und Schülern. Grafik: Stadt Wedel
Verschiedene Bewegungs-Elemente sollen für körperlichen Ausgleich in den Pausen sorgen. Grafik: Stadt Wedel
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Verschiedene Bewegungs-Elemente sollen für körperlichen Ausgleich in den Pausen sorgen. Grafik: Stadt Wedel

Sport, Kunst, und Entspannung – die Schüler Ernst-Barlach-Gemeinschaftsschule bekommen attraktivere Möglichkeiten für eine aktive Pausengestaltung. Nach Ostern beginnen die Arbeiten für die Einrichtung eines „Aktivpausenhofes“. Der Grandplatz wird dafür verkleinert und saniert. Wichtigste zusätzliche Neuerung werden ein Multifunktions-Kleinspielfeld für Ballsportarten, ein Bewegungsparcours und ein so genannter „Chill“-Bereich sein, in dem die Schülerinnen und Schüler zahlreiche Sitzmöglichkeiten in ansprechend gestaltetem Umfeld finden. Der „Aktivpausenhof“ soll sowohl im Unterricht als auch in den Pausen nutzbar sein. Die ersten Vorarbeiten beginnen direkt nach Ostern. Die neue Planung ersetzt den sanierungsbedürftigen Grandplatz.

Bei der Planung wurden in erster Linie die Wünsche von Schülerinnen und Schülern berücksichtigt. Diese fand in Form einer Ideenwerkstatt zusammen mit Planern und Jugendlichen statt.

An die Ballspielfelder schließt ein Bereich mit Doppelschaukel, einer sogenannten Fliegenden-Teppich-Schaukel, Reckstangen und einer Kletternetzpyramide an. Zudem wird es „Laser-Tag“-Wände, eine Wellenlaufbahn und eine Trailtreppe zum Austoben geben. Die Laser-Tag-Wände dienen nebenbei auch als Graffiti-Flächen. Die Wellenlaufbahn erhält einen Kunststoffbelag, sodass sie für Skateboards nicht geeignet und somit auch nicht lärmintensiv ist. Die mit Sträuchern gesäumte Chill-Ecke mit Dach, Sitzpodeste aus Holz und Sitzblöcke aus Stein sowie Hängematten, kann auch für den Unterricht im Freien genutzt werden.

Die Entwässerung des anfallenden Niederschlages erfolgt über unterschiedlich geformte Mulden, in denen das Wasser dann langsam versickern oder verdunsten kann.

Die Kiefern am Pöhlenweg bleiben erhalten. Der alte Maschendrahtzaun östlich des Fußballplatzes wird entfernt. Der Ballfangzaun zum Pöhlenweg bleibt bestehen und wird Teil der Komplettumzäunung des Spielfeldes. Punktspiele für die Jugendmannschaften bleiben auf dem genormten Fußballplatz zu eingeschränkten Zeiten weiterhin möglich.

Um Vandalismus und nächtlichen Ruhestörungen vorzubeugen, soll der gesamte neu gestaltete Schulhofbereich mit den Spielfeldern eine Umzäunung erhalten.

Die Fertigstellung ist für November 2021 geplant. Der Zeitplan sieht vor, zunächst das Jugendfußballfeld zu sanieren und das Multifunktionsfeld aus Kunststoff zu errichten und danach die Schulhofflächen zu gestalten. Die Kosten für die Neugestaltung belaufen sich inklusive Planungs- und anderer Baunebenkosten auf etwa eine Million Euro. Das Land hat 250.000 Euro Zuschuss aus dem IMPULS-Förderprogramm bereitgestellt.

 

Hintergrund IMPULS Förderprogramm:

Das "Infrastrukturmodernisierungsprogramm für unser Land Schleswig-Holstein" (IMPULS) ist ein Sondervermögen des Landes, um die Infrastruktur zu sanieren und zu modernisieren.

Mit der klaren Zielrichtung, die Infrastruktur in Schleswig-Holstein fit für die Zukunft zu machen, wurde 2015 das "InfrastrukturModernisierungsProgramm für unser Land Schleswig-Holstein" (IMPULS) ins Leben gerufen. Ob Straßen, Radwege, Krankenhäuser, Hochschulen, Sportstätten, Kultur oder Digitales: IMPULS ist das Kerninstrument des Landes zur Verbesserung der Infrastruktur im echten Norden.

Ausgangspunkt für IMPULS ist der 2014 erstmals in der Geschichte des Landes erstellte Infrastrukturbericht. Er bilanziert den über Jahrzehnte angewachsenen Sanierungsstau in wichtigen Infrastrukturfeldern auf etwa 4,8 Milliarden Euro und beziffert und die Finanzierungslücke auf etwa 2,1 Milliarden Euro.

 

Von 2015 bis Ende 2019 sind insgesamt rund 2,1 Milliarden Euro in die Infrastruktur von Schleswig-Holstein investiert worden. Neben unabdingbaren Sanierungsbedarfen rücken immer stärker auch Modernisierungsvorhaben in den Fokus. Dies gilt unter anderem für Klimaschutz, Digitalisierung oder Gesundheitsversorgung.

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