Der letzte Gang: Friedhofsführung zu Totgeschwiegenem

Dr. Arne Schöppe lädt zum Tag des Denkmals zur Entdeckungstour ein.

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Lüftet am Tag des Denkmals (12. September, um 12 und 15 Uhr) Geheimnissen des Wedeler Friedhofs: Dr. Arno Schöppe. Foto: Stadt Wedel/Schöppe
Lüftet am Tag des Denkmals (12. September, um 12 und 15 Uhr) Geheimnisse des Wedeler Friedhofs: Dr. Arno Schöppe. Foto: Stadt Wedel/Schöppe

Ein fast vergessenes Massengrab auf dem Wedeler Friedhof? Das gibt es. Und es gibt einen, der weiß, wo es sich befindet und welche Tragödie sich im Vorfeld der Einrichtung des Grabes in der Rolandstadt abgespielt hat. 

Dr. Arno Schöppe forscht seit Jahren im Stadtarchiv Wedel. Anlässlich des Tag des offenen Denkmals bietet er sein Wissen, um die bekannten und unbekannten Orte und deren Geschichte auf dem Wedeler Friedhof an.

In seinem Rundgang thematisiert Schöppe ganz unterschiedliche oft tragische und vor allem fatale Episoden aus der Wedeler Stadtgeschichte – immer auch unter der Fragestellung: Sind sie nur vergessen oder wurden sie totgeschwiegen? Wer kennt noch die Geschichte des Konzentrationslagers in Wedel oder die Ereignisse in den Bombennächten? Längst vergessen auch die verhungerten Kinder und die geheimnisvolle Kapelle.

Um zu große Menschenansammlungen zu vermeiden, wird Dr. Arno Schöppe am Sonntag, 12. September 2021, zwei Führungen anbieten, damit sich die Interessierten besser verteilen können.

  • Die erste Führung startet um 12 Uhr, die zweite um 15 Uhr.
  • Treffpunkt der zwei Führungen (mit jeweils den gleichen Inhalten) ist die Friedhofskapelle am Egenbüttelweg 2.
  • Eine Anmeldung ist nicht notwendig.
  • Während der Führung werden die Teilnehmenden gebeten, den Corona-Sicherheitsabstand einzuhalten.

 

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