GHS-Klasse forscht zur Zuckerfabrik im Stadtarchiv

Originaldokumente liefern den Schülerinnen und Schülern spannende Erkenntnisse.

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Dank für engagierte Reiseleitung in die Wedeler Stadtgeschichte: Die Schülerinnen und Schüler der 11b der…

„Ich würde die Archivarbeiten gerne noch einmal machen, da es viel Spaß gemacht hat. Dennoch sind die Recherchen mit viel Arbeit verbunden und dann kommen auch noch die Schulaufgaben dazu“, sagte Lena Petry aus der Klasse 11b der Gebrüder-Humboldt-Schule Wedel im Rückblick auf die große Recherche ihrer Klasse mit Originaldokumenten im Wedeler Stadtarchiv. Von Oktober bis Januar hatten die Jungen und Mädchen im städtischen Archiv über die Schließung der Wedeler Zuckerfabrik geforscht.

Im Rahmen einer Klausurersatzleistung im Geschichtsprofil recherchierten die Schülerinnen und Schüler im Stadtarchiv unter der Leitung von Geschichtslehrer Tom Gehrke und der Leiterin des Stadtarchivs Anke Rannegger. Sie suchten Informationen zur Wedeler Zuckerfabrik. Die Schüler konnten sich ihre Leitfragen, wie zum Beispiel „Was waren die sozialen Auswirkung der Schließung der Zuckerfabrik?“ selber aussuchen. 

Die Kasse fand zum Beispiel heraus, dass mit der Schließung der Zuckerfabrik 1932 die Wahlergebnisse der Nationalsozialisten in die Höhe gingen. Etwa 700 Arbeiter wurden durch die Aufgabe der Fabrik arbeitslos, was naturgemäß auch direkte Folgen für deren Familien hatte. Originaldokumente, zum Beispiel über die Aktionen des Winterhilfswerkes zu Gunsten der Arbeiter und ihrer Familien, halfen die Schülerinnen und Schülern dabei, ihre eigenen Schlussfolgerungen zu ziehen.

Als Abschlussgeschenk und Dankeschön für die aufwendige Betreuung übergab die Klasse Anke Rannegger nun, nach Abschluss des Projektes, einen Blumenstrauß. (28. Mai 2019, Stadt Wedel/Kamin/Hansen)

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