Hauptschüler üben den "Ernstfall"

Rotary Club Wedel setzt seine erfolgreiche Beratung für Berufseinsteiger fort

in Kultur & Bildung, Wirtschaft & Branchen

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Mehr als 60 Hauptschüler wurden von den Rotariern auf den Berufseinstieg vorbereitet.
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Günter Gerland (rechts) führte mit den Schülern Bewerbungsgespräche, um Stärken und Schwächen zu ermitteln.

Was zieht man zu einem Vorstellungsgespräch an? Wie verhält man sich gegenüber einem potentiellen Chef? Wie präsentiert man seine Stärken? Mit diesen Fragen setzten sich 60 Hauptschüler der Gebrüder-Humboldt-Schule und der Ernst-Barlach-Schule auseinander. Die Mitglieder des Rotary Clubs Wedel informierten die Schüler und stellten Bewerbungsgespräche als Rollenspiel nach.

„Wir wollen helfen, dass die Schüler den Weg in die duale Ausbildung finden“, erklärte Günter Gerland, der bei den Rotariern für das „Berufsstartmodell“ – ehemals Hauptschulprojekt – leitet. Dies wurde 2006 ins Leben gerufen und trage heute Früchte. Fanden damals nur acht Prozent der Hauptschüler direkt den Einstieg in die Ausbildung sind es heute 20 Prozent. „Dazu vermitteln wir viele Praktika und schaffen es meistens jedem einen Berufseinstieg zu ermöglichen“, so Gerland. Solange sich die Schüler nicht verweigern.

Am Mittwoch setzten sich die Schüler der 9. Klassen zunächst mit ihren Berufswünschen auseinander und wurden von den Rotariern auch über die verschiedenen Berufsbilder informiert. Donnerstag folgten dann die praktischen Übungen, die auch von der Bundeagentur für Arbeit sowie Lehrern und Coaches der Lehrer begleitet wurden.

Zum Abschluss ging es dann in die Höhe. Gemeinsam eroberten die Schüler den Hochseilgarten Heist. „Wir wollen damit den Teamgedanken stärken und zeigen, was man erreichen kann, wenn man sich gegenseitig unterstützt“, erklärte Gerland. Zudem sollten die Schüler eigene Grenzen überwinden. (Bastian Fröhlig/kommunikateam, 19. 9.2014)

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