Miteinander lernen, bewegen, musizieren

Die Familienbildung Wedel hat ihr neues Programm veröffentlicht

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Sechs Hände von Erwachsenen und Kindern greifen nach zwei Programmheften, die auf einem rasen liegen
Zugreifen: Ab 19. Juli verteilt die Familienbildung Wedel ihre neuen Programme. Foto: Familienbildung Wedel

"Es geht endlich wieder los", freut sich Meike Förster-Bläsi vom Team der Familienbildung. Das Programmheft – passend zum Neustart im neuen Design - wird ab dem 19. Juli verteilt. Es liegt dann an vielen öffentlichen Orten wie Kindergärten, Läden, Arztpraxen, Büchereien und Rathäusern aus. Auf der Website www.familienbildung-wedel.de finden sich alle Informationen und Kursusdaten. Die Freischaltung erfolgt zum 16. Juli.

Doch schon jetzt lohnt ein Blick auf die Website. Das Babycafé und bunte Nachmittage für Kinder ab 2 Jahren werden auch während der Sommerferien veranstaltet. Das neue Programm bietet Menschen aller Altersgruppen, Familien, Alleinstehenden, Kindern und Erwachsenen viele Möglichkeiten zum Austausch, Lernen, Bewegen und Musizieren.

"Wir setzen bei unseren Angeboten weiterhin auf Flexibilität", sagt Meike Förster-Bläsi. So starten einige Kurse draußen und manches kann online stattfinden. "Doch ganz besonders freuen wir uns, dass unsere Eltern-Kind-Gruppen wieder in Präsenz stattfinden können. Die Hygienekonzepte werden selbstverständlich den aktuellen Gegebenheiten angepasst."

Etliche Einzelveranstaltungen für Erwachsene sind als Online-Kurse geplant. "Denn wir wissen von vielen Teilnehmenden, dass sie sehr froh über dieses Format sind", sagt Meike Förster-Bläsi. Es spart Fahrtwege und Babysitterkosten. Auf zwei Highlights wird besonders hingewiesen, denn sie sind nicht nur für Eltern, sondern auch für Fachkräfte aus Kindergärten, Kindertagespflege und Schulen interessant.

Höhepunkt 1: Was Kinder brauchen, wenn das Leben schwierig wird. Die Familienbildung hat Ralph Kortewille, Diplom-Psychologe, Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapeut und Leiter der Trauma-Ambulanz der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie Elmshorn, eingeladen. Am Mittwoch, 1. September, steht er online für Fragen und Gespräche zur Verfügung: Was hat die Pandemie mit Kindern und Jugendlichen gemacht? Welches Verhalten ist zu erwarten, ab wann sollten Eltern helfend eingreifen? Und die wichtigste Frage: Wie spricht man mit Kindern, die sich in belastenden Situationen befinden? Das Ziel ist klar: Mehr Sicherheit für die Erwachsenen, mehr Hilfe für die Kinder. Nach einem kurzen Impuls-Vortrag haben die Teilnehmenden genug Zeit und Raum, um ihre konkreten Fragen zu stellen. Gespräche sind ausdrücklich erwünscht.

Highlight 2: Für Dienstag, 26. Oktober, ist der Kinderarzt, Wissenschaftler und Autor Herbert Renz-Polster gebucht worden. Wie Kinder heute wachsen, so lautet der Titel dieser Online-Veranstaltung. Was brenötigen Kinder, damit das Leben in einer sich verändernden Welt klappt? Die Frage ist im Zeitalter der Digitalisierung, veränderter Familienarrangements und globaler Bedrohungen nicht weniger komplex geworden. Und dann kommt ja noch der Spagat dazu, den die Kinder in ihrer Entwicklung schaffen müssen: Einerseits suchen sie Schutz, Nähe und verlässliche Beziehungen. Andererseits wollen sie ihr Ding machen, ihre Kräfte ausleben und die Welt kennenlernen. Und dann sollen sie auch noch die richtige Förderung bekommen, damit sie auch in der Gesellschaft vorankommen. Wie können Eltern da die Balance halten?

Der Start in das neue Kursushalbjahr bringt viel Neues. Und Neues benötigt auch neue Menschen. Vor allem für die Eltern-Kind-Gruppen werden noch Referentinnen und Referenten gesucht. Wenn Lust hat, im Team der Familienbildung die Zukunft zu gestalten, wendet sich per Mail an die Einrichtung. (Michael Rahn/kommunikateam auf Grundlage der Presseinformation der Familienbildung Wedel, 13.7.2021)

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