Podiumsdiskussion zur Kommunalwahl am Johann-Rist-Gymnasium

Bewerber um Sitze in der Ratsversammlung stellten sich Schülerfragen

in Kultur & Bildung, Rathaus & Politik

Volles Haus: Lokalpolitikerinnen und -politiker stellten sich den Fragen der Schülerinnen und Schüler.
Volles Haus: Lokalpolitikerinnen und -politiker stellten sich den Fragen der Schülerinnen und Schüler., Volles Haus:…

Kommunalwahl – was ist das überhaupt und welche Partei will eigentlich was? Um Antworten auf diese Fragen zu finden und am 6. Mai bei der Stimmabgabe das Kreuz an der passenden Stelle zu machen, hatten Oberstufen-Schülerinnen und Schüler des Johann-Rist-Gymnasiums begleitet von der WiPo-Lehrkraft Anke Fleischmann eine Podiumsdiskussion in der Aula des JRG organisiert. Die Runde der aktuell im Rat vertretenen Parteien CDU (repräsentiert durch Julian Fresch), SPD (Heidrun Keck), WSI (Stephan Bakan), Grüne (Olaf Wuttke), FDP (Nina Schilling) und Linke (Bastian Sue) diskutierte vor rund 400 Schülern der Jahrgänge 8 bis 12.

Eingeleitet wurde die Veranstaltung durch Frau Jacob vom Haus Rissen, die eine kurze und unterhaltsame Übersicht zur Kommunalwahl gab, versehen mit dem Appell zur Wahl zu gehen. Dann ging es ohne Umschweife zur Sache: Innerhalb von 60 Sekunden mussten die Kandidaten die erste Frage beantworten - „Was haben Sie in der letzten Wahlperiode erreicht?“

Anschließend diskutierten die Referenten unter der Moderation vom Schülersprecherteam, bestehend aus Klara Prill und Joschka Dammann, unter anderem zu der Frage, ob das Projekt Wedel Nord realisiert werden kann und wie die Alternativen aussehen. Aber auch andere Themen wie Verkehr (Nordumfahrung), ein Kino für Wedel oder die Frage, was mit der Fläche neben der Steinberghalle passieren soll, kamen nicht zu kurz.

Belebt wurde die Diskussion zusätzlich durch das Publikum, welches das Angebot, Fragen zu stellen, dankbar annahm und so kritisch die Statements der Politiker hinterfragten. Viele Schülerinnen und Schüler nahmen zusätzlich das Angebot wahr, nach der Veranstaltung an einzelnen Tischen mit den Kandidaten ins Gespräch zu kommen und weitere Probleme anzusprechen. (Lucas Harder / JRG, 27.3.2018)

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