Spitzerdorf-Schulauer Sänger bleiben optimistisch

Jahreshauptversammlung - Übungsabende laufen wieder, vielleicht gibt es ein Adventskonzert

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Vorsitzender Bernd Schumacher berichtete von einem Jahr mit vielen Tiefschlägen für den Spitzerdorf-Schulauer Männergesangverein.
Vorsitzender Bernd Schumacher berichtete von einem Jahr mit vielen Tiefschlägen für den Spitzerdorf-Schulauer Männergesangverein.

Der Spitzerdorf-Schulauer Männergesangverein hat kein leichtes Jahr hinter sich. Die Corona-Pandemie schränkte den Probenbetrieb stark ein, Konzerte waren kaum möglich. Vorsitzender Bernd Schumacher  fasste auf der Jahreshauptversammlung in Ladiges Gasthof auch noch einmal die traurigsten Nachrichten zusammen. Viele Sangesbrüder verstarben - alle werden schmerzlich vermisst.

Günther Ackermann, Werner Uhrig, Wolfgang Windt, Hans Hoff, Günter Höhs, Norbert Wolff und Max Schwartz - ihre Stimmen werden nicht mehr zu hören sein. Auch das einzige weibliche Ehrenmitglied des Vereins, die ehemalige Stadtpräsidentin Sabine Lüchau, ist nicht mehr da. Wie schön, dass die Sänger auf ihrem 80. Geburtstag kurz vor ihrem Tod ihr noch ein Ständchen gebracht hatten.

Mittlerweile ist die Formation auf knapp 30 aktive Sänger geschrumpft. Deshalb wird Nachwuchs dringend gesucht. "Wir sind zwar eine Institution in der Stadt Wedel, aber man muss auch viel machen, damit es weiter geht", sagte Vorsitzender Bernd Schumacher. Gern informiert er Interessenten detailliert und ist unter 04103/84910 beziehungsweise schumacher-bernd(at)gmx.de.

Mittlerweile darf auch wieder gesungen werden - natürlich Corona-konform feilt Chorleiterin Camelia Trapp am Repertoire der "Spitzerdorfer". Diese Treffen sind aber viel mehr als nur das Einstudieren von Stücken - es sind wichtige Sozialkontakte im Kreise netter Menschen, was in den Zeiten von "Stubenarrest" und Begrenzungen unschätzbar wertvoll ist.

Natürlich lassen sich die Sänger nicht unterkriegen. Optimistisch hoffen sie, dass in der Vorweihnachtszeit das beliebte Adventskonzert stattfinden wird, das vor der Pandemie traditionell immer zu einem ausverkauften Ernst-Barlach-Saal führte.

Im Rahmen der Jahreshauptversammlung waren auch einige Regularien zu erledigen. Sämtliche Vorstandsposten waren zu besetzen - alle Amtsinhaber erklärten sich zum Weitermachen bereit. (Jörg Frenzel/kommunikateam GmbH, 12.6.2021)

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