"Wenn nicht wir, wer dann?"

Ausgebildet, engagiert, motiviert - Gebrüder-Humboldt-Gemeinschaftsschule verabschiedet 50 Abiturienten in die Zukunft

in Kultur & Bildung

Glückwunsch! Der Abitur-Jahrgang 2017 der Gebrüder-Humboldt-Gemeinschaftsschule.
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Glückwunsch! Der Abitur-Jahrgang 2017 der Gebrüder-Humboldt-Gemeinschaftsschule., Glückwunsch! Der Abitur-Jahrgang 2017 der…
Abiturient Emil Ohle: Es ist wichtig, für den eigenen Traum zu kämpfen.
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Abiturient Emil Ohle: Es ist wichtig, für den eigenen Traum zu kämpfen.
Schulleiter Andreas Herwig: Viele haben die Prognosen übertroffen
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Schulleiter Andreas Herwig: Viele haben die Prognosen übertroffen
Stadt-Fachbereichsleiter Ralf Wassmann: Respekt für eure Leistung - und lasst beim Feiern den Roland stehen.
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Stadt-Fachbereichsleiter Ralf Wassmann: Respekt für eure Leistung - und lasst beim Feiern den Roland stehen.
Britta Wien-Hansen vom Schulelternbeirat: als "Digital Natives" beste Chancen
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Britta Wien-Hansen vom Schulelternbeirat: als "Digital Natives" beste Chancen
Für eine gelungene Feier unverzichtbar: der Musikkurs des 11. Jahrgangs
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Oberstufenleiter Kai Nerger: Danke für eure Mitarbeitsfreude und kritischen Anmerkungen
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Für eine gelungene Feier unverzichtbar: der Musikkurs des 11. Jahrgangs

Der gute Vorsatz, die Welt ein klein wenig besser zu machen, ist gefasst. Emil Ohle sprach ihn für die Abiturienten der Gebrüder-Humboldt-Schule aus, die jetzt feierlich verabschiedet wurden. "Wir alle müssen die Welt verändern - wenn nicht wir, wer dann?" lautete die Quintessenz seiner Rede, in der Flüchtlinge ebenso Beispiel für zu Veränderndes waren, wie die einsame, demente Frau von nebenan. Nach dem Beifall seiner 49 Mit-Abiturienten zu schließen, ist diese Sicht der Dinge im Jahrgang Konsens. Man sollte sich im Leben um seine Mitmenschen kümmern.

Schulleiter Andreas Herwig hörte das in bester Stimmung. Denn schließlich war er es, der den Jugendlichen zuvor nicht allein höchste Anerkennung für die erbrachten Leistungen ausgesprochen, sondern in seiner Glückwunschrede eben auch erläutert hatte, dass zu intelligenten Persönlichkeiten auch eine soziale Komponente ganz zu passt. Besonders freute er sich darüber, dass viele der Schülerinnen und Schüler ihr Abi erreichten, "obwohl ihnen das nicht in die Wiege gelegt oder nach der Grundschule als Prognose gegeben" worden war.

Gratulationen kamen auch von Ralf Wassmann, Fachbereichtsleiter Bürgerservice der Stadt Wedel. Er zeigte seinen Respekt vor Fleiß, Ausdauer und Disziplin, ohne die die Leistungen nicht möglich gewesen und gab den jungen Leuten ein bisschen Goethe mit auf den Lebensweg: Es ist nicht gut, zu wissen. Man muss es auch anwenden. Es ist nicht genug zu wollen - man muss es auch tun!

Britta Wien-Hansen, die stellvertretende Schulelternbeiratsvorsitzende, ist da ganz optimistisch: "Die Welt steht euch offen." Hilfreich dabei sei, dass die Abiturienten zu den Generationen der "Digital natives" gehörten, die sich unbefangen uns souverän in der digitalen Welt bewegen - und die auch einer Generation angehören, in der das Anhäufen von Besitz als nicht so wichtig bewertet werde wie die Gemeinschaft von Freunden oder in der Familie.

Vor der Zeugnisübergabe ließ Oberstufenleiter Kai Nerger die vergangenen Jahre noch mal ein wenig revue passieren, erinnerte an Projekte, Ausfahrten, Lerngruppen und Lehrer. Auch ihnen ist der Dank von Schülern und Eltern gewiss. Der Abiturdurchschnitt liegt bei 2,5 und acht Absolventen haben bei ihrer Durchschnittsnote eine eins vorm Komma. (Jörg Frenzel/kommunikateam GmbH, 7.2.2017)

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