Adventskalender mit Fotoschätzen aus dem Stadtarchiv Wedel

Entdecken Sie ab dem 1. Dezember jeden Tag eine historische Ansicht der Bahnhofstraße

Zeitreise durch die Bahnhofstraße

Die Bahnhofstraße um 1900

Seit vielen Jahren ist die Bahnhofstraße die Hauptgeschäftsstraße der Stadt. Dabei wurde die Straße erst 1902 zur Provinzialstraße "Wedel - Schulauer Hafen" ausgebaut. Bis dahin war der Weg zwischen den Straßenkreuzungen an der Feldstraße und an der Spitzerdorfstraße für Fuhrwerke nicht zu durchfahren. Denn der Weg führte über den Hofplatz des Landmanns Hans Hinrich Biesterfeldt. Fuhrwerke mussten daher den Weg über die Bürgerstraße, die spätere Spitzerdorfstraße nutzen.
Im Laufe des 20. Jahrhunderts haben sich zahlreiche Ladengeschäfte in der Bahnhofstraße angesiedelt, im Zweiten Weltkrieg wurden viele Gebäude zerstört, andere wurden nach dem Krieg abgebrochen. Die hier vorgestellten Abbildungen sind beinahe alle aus der Zeit nach 1945 und aus der Sammlung des Stadtarchivs.

 

24. Dezember 2021

Rathausplatz

Der Rathausplatz im Winter. Rechts ist noch das Gebäude zu sehen, dass ursprünglich 1927 für die Stadtsparkasse erbaut, dann aber als Rathaus genutzt wurde. Es fiel 1978 dem Rathauserweitungsbau zum Opfer. Auf der Verkehrsinsel steht die Weihnachtsbeleuchtung: drei mit Grün umwundene Stäbe mit Sternen.
Foto Wedel-Schulauer-Tageblatt 1964

--- DAS STADTARCHIV WEDEL WÜNSCHT EIN SCHÖNES FEST ---

 

23. Dezember 2021

Bahnhofstraße 36

Ein seltener Anblick: Die Bahnhofstraße in Höhe der Einmündung der Feldstraße im Schnee! An der gegenüberliegenden Straßenseite Bahnhofstraße 36, das Haushaltswarengeschäft Schneider und rechts noch das mit Stroh gedeckte Gebäude von Schümann, Bahnhofstraße 34.
Foto Jörg Köhler, 1965

 

22. Dezember 2021

Bahnhofstraße 10

Dies unscheinbare Haus war das Altenteilerhaus, oder wie es hier heißt, das Abschiedshaus des größten Hofes in Wedel - des Hoophofes. Hierhin zog sich der Alt-Bauer zurück, wenn er den Hof nicht mehr führen konnte und diesen an seinen Sohn übergeben hat. Diese Hofübertragungen wurde in der Regel vertraglich festgelegt. Damit wurde auch die Übergabe von Naturalleistungen an den Alt-Bauern festgeschrieben, die sich an den Einkünften des Hofes orientierte. So gab es beispielsweise eine bestimmte Milchmenge, Ernteanteile von bestimmten Feldern und/oder jährlich eine Menge von Roggen und Buchweizen, aber auch die Ernte von Hausgärten, ein fettes Schwein zur Schlachtung und den Torf zur Feuerung.
Anders als das Hofgebäude des Hoophofes überstand das Abschiedshaus den Bombenhagel und lag an der Einmündung der 1949 erbauten Gorch-Fock-Straße. Für einen Neubau wurde es 1957 abgebrochen. Am mehrgeschossigen Wohnhaus lagen nun im Erdgeschoss Räume der Vereins- und Westbank und des Uhrmachers Harmsen.
Foto Stadtbauamt Januar 1957

21. Dezember 2021

Bahnhofstraße 32

Kleine Wohn- und Geschäftsgebäude, dazwischen die eine oder andere Baracke. So sah es in den 1960er Jahren in der Bahnhofstraße aus. Zu sehen sind: 
Links das Möbelhaus Schümann, Bahnhofstraße 32, daneben Bahnhofstraße 30. Das Wohn- und Geschäftshaus des Schuhmacher Carl Werner, dass 1912 erbaut und 1959 umgebaut wurde. Es wurde 1977 abgebrochen und durch einen Neubau ersetzt. In den 1960er Jahren war dort die Reinigung Wilhelm Wulf, um 1977 die Commerzbank. Rechts neben dem Gebäude, Bahnhofstraße 28. Das Wohn- und Geschäftsgebäude, dass 1911 von Johann Husmann erbaut wurde und in dem seine Frau Jetta Husmann lange Jahre ihr Weißwarengeschäft betrieb, bekam im März 1943 schwere Bombentreffer ab. Das Geschäft wurde durch ihre Tochter Helene Karolewicz zunächst in einer Baracke weiterbetrieben. Diese Baracke konnte 1959/1960 durch einen Neubau ersetzt werden. Über das Schicksal von Jetta Husmann siehe auch hier.
Neben dem Haus steht die Baracke Bahnhofstraße 26. Hier befand sich die Buchdruckerei August Griebel, die 1914 erbaut wurde. Auch diese Gebäude wurde im März 1943 total zerstört und die Firma Hans Buhmann verkaufte ihre Schreibwaren noch bis 1960 in der Baracke. Dann wurde das Grundstück an Jürgen Schwartau veräußert, der es im Jahr 1961 durch einen Neubau ersetzte.
Foto Gustav Maushake, 1960

20. Dezember 2021

Bahnhofstraße 34

Noch bis 1966 konnte in der Bahnhofstraße 34 das strohgedeckte Geschäftshaus bewundert werden. Das Haus wurde vor 1786 erbaut und war, ebenso wie das daneben liegende Grundstück seit 1853 im Besitz der Familie Schümann. Diese waren über viele Jahre Tischler und betrieben eine Möbelhandlung und ein Beerdigungsunternehmen. In dem Strochdach-Haus Bahnhofstraße betrieben Wilhelm und Wilhelmine Schümann ab 1924 ein Tabakwarengeschäft. Dies ging an die Tochter Lilly Stoldt über. Als das Gebäude 1966 abgebrochen wurde, hielt sie das Geschäft in einem Ausweichquartier am Laufen und zog anschließend mit dem Laden wieder ein. Seit 1990 hat ihre Enkeltochter das Geschäft inne. 
Foto Gustav Maushake, 1959

19. Dezember 2021

Bahnhofstraße 27

Kleiner Klönschnack in der Bahnhofstraße in Höhe des Schauburg-Kinos, Bahnhofstraße 27. Links neben dem Kino war das Tabakwarengeschäft von Louise Brauer, Bahnhofstraße 25. Dieser Tabak- und Zeitschriftenladen kam 1983 bundesweit in die Presse, nachdem der Verkäufer wegen Spionageverdachts in der DDR verhaftet wurde. Ein Jahr später wird das Gebäude verkauft und abgebrochen. In dem Wohn- und Geschäftshaus daneben, Bahnhofstraße 23, hatte Radio-Klindt sein Ladengeschäft. Und in dem Eckhaus zur Straße Beim Hoophof, Bahnhofstraße 21 hatte Willy Bröker 1948 die Auerbuchhandlung gegründet. Seine Tochter Karla Baasch übernahm später das Geschäft und zog 1984 in das neu errichtete Geschäftshaus Bahnhofstraße 25.
Foto Gustav Maushake, 1959

18. Dezember 2021

Bahnhofstraße 38

Bereits 1932 übernahm die Schneiderin Mathilde Bartsch, geb. Gehrken in Bahnhofstraße 38 die Schneiderei von Heinrich Gätgens. 1936 erweiterte sie den Betrieb zum Kaufhaus mit Textil- und Kolonialwaren. 1949 steigen ihr Mann Oskar Bartsch, ein Handlungsreisender und ihr Sohn Willy Bartsch in das Geschäft mit ein und erweitern den Betrieb um eine Trikotagenfabrik. Zu Beginn der 1970er Jahre wurde die Produktion nach Neumünster verlagert, 1974 der Betrieb in Wedel aufgegeben. In die Geschäftsräume zog das Schuhgeschäft von Willi Mittelstädt.
Foto Gustav Maushake, 1960

17. Dezember 2021

Bahnhofstraße 16

Bahnhofstraße in Höhe der Gebäude Bahnhofstraße 12 - 16. Ganz rechts im Foto steht die Villa des Zahnarztes Dr. G. Hoffbauer, Bahnhofstraße 12. Neben diesem Gebäude steht das durch den Allgemeinmediziners Dr. med. Thiessen 1934 errichtete stattliche Anwesen. Die Gebäude links daneben stehen auf dem früheren Grund des Hoophofes, Bahnhofstraße 16. Der 1831 erbaute Stammsitz der Familie Langeloh wurde bei den Bombenabwürfen am 03.03.1943 total zerstört und wurde nicht wieder aufgebaut.
Foto Gerhard Prütz um 1966

16. Dezember 2021

Bahnhofstraße 48

Bereits 1910 errichtete der Drogist Johannes Willy Paul Hadler - genannt Hans Hadler (1880-1965) in der Bahnhofstraße 48 eine Drogerie mit dem Verkauf von Reinigungsmitteln, Malereibedarf, Fotoarbeiten, aber auch Sämereien. Mitte der 1990er Jahre übernahm die Pafümerie Kaland das Ladengeschäft.
Fotograf unbekannt, um 1955

15. Dezember 2021

Bahnhofstraße 33 - 37

Die Filiale der Deutschen Bank war von 15.09.1959 bis zum November 1968 in dem Gebäude Bahnhofstraße 33 eingerichtet. Danach zog die Bank in das Gebäude Bahnhofstraße 43. Es gab in Wedel etwa ab 1950 neben der Stadtsparkasse Wedel,  der Volksbank, der Spar- und Kreditbank Wedel und der Westholsteinischen Bank eine Vielzahl von Kreditinstituten in Wedel. 1971 konnte auch die Hamburger Sparkasse eine Filiale in Wedel eröffnen, nachdem es eine rechtliche Klärung über die Errichtung von Zweigstellen in Schleswig-Holstein gab. 
Foto Gustav Maushake, 1960

14. Dezember 2021

Bahnhofstraße 61

Bahnhofstraße in Höhe Bahnhofstraße 61. In dem Wohn- und Geschäftshaus des Tischlers Heinrich Scheunemann ist im Ladengeschäft rechts das Seifengeschäft SOS und im linken Teil das Pelzgeschäft von Irma Reupert untergebracht. Das Gebäude hat im Zweiten Weltkrieg nur wenige Schäden erlitten. Im Anbau, zunächst für die Tischlerei genutzt, waren hier im Laufe der 1970er Jahren das Jeans-Center, dann Jean Pascale, später auch z.B. das Restaurant Feuertempel eingerichtet.
Foto Stadtbauamt 1950

13. Dezember 2021

Bahnhofstraße 47

Bahnhofstraße in Höhe des Geschäftshauses von Karl Cherk, Bahnhofstraße 47. Auf dem gesamten Grundstück bis zur Einmündung der Spitzerdorfstraße stand bis zum Zweiten Weltkrieg das Wohngebäude des Landmannes Dittmer Biesterfeldt. Auf dem Gelände dahinter, dem heutigen Schulauer Marktplatz lagen die eigentlichen Hofgebäude, die allesamt zerstört wurden. 1947 erbaute der Kaufmann Cherk dort ein Geschäft für Farben. Zunächst nur als Flachdach-Gebäude stockte er es einige Jahre später mit einem Dach auf. Der Sozialdemokrat Karl Cherk war von 1962 - 1971 Bürgervorsteher von Wedel.
Foto Gustav Maushake 1960

12. Dezember 2021

Rathausplatz 6

Bevor die Stadtsparkasse Wedel die gesamte Straßenecke Rathausplatz - Gorch-Fock-Straße überbaute, gab es dort verschiedene Schuhgeschäfte, aber auch die Speisewirtschaft  "City-Restaurant". Hier war seit 1971 Rolf Dehn Gastwirt. Zuvor hatte der Wedeler Bäcker Lepthien dort seit 1956 die Bäckerei und Konditorei "Cafe Lepthien" mit etwa 80 Plätzen ihr Lokal.
Foto Gustav Maushake, 1972

11. Dezember 2021

Bei der Doppeleiche 5

Das Bekleidungsgeschäft von J.H. Lüchau Bei der Doppeleiche 5 wurde im Zweiten Weltkrieg stark zerstört. Bis das Wohn- und Geschäftshaus wieder errichtet werden konnte, ging der Verkauf in diesem Behelfsbau weiter. Vor dem Gebäude ist die Doppeleiche mit dem Gedenkstein in einer Umfassung zu sehen. Rechts daneben steht das unzerstörte Wohnhaus Bahnhofstraße 66.
Foto Stadtbauamt 1955

10. Dezember 2021

Bahnhofstraße 53

Das Wohn- und Geschäftsgebäude des Eisenwaren-Kaufmannes Carl Emil Heinrich in der Bahnhofstraße 53, stand direkt an der Hauswand des sogenannten "Schillerhauses", Bahnhofstraße 51. Während das Schillerhaus im Zweiten Weltkrieg einen Volltreffer erlitt, abgebrochen werden musste und auf dem Gelände Baracken aufgestellt wurden, war das Wohn und Geschäftshaus Bahnhofstraße 53 nahezu unversehrt. 1975 wurde das Ladengeschäft von Dieter Heinrich, in dem es nicht nur Eisenwaren, sondern auch ein beachtliches Angebot von Hausrat und Porzellan gab - umgebaut und vergrößert, indem das dahinterliegende Gebäude Spitzerdorfstraße 26 dazu genommen wurde. Seit mindestens 1994 befindet sich in den früheren Geschäftsräumen eine Spielhalle und der frührere Anbau Spitzerdorfstraße 26 und 28 ist seit 1995 mit einem Wohnblock überbaut.
Foto Stadtbauamt 1959

9. Dezember 2021

Bahnhofstraße 17

Bahnhofstraße 17, Straßenkreuzung Beim Hoophof. In die Geschäftsräume des früheren Feinkostgeschäftes von Erich Schölermann ziehen am 18.03.1965 zwei Filialbetriebe ein. Die Firma Tchibo eröffnete einen Zweigbetrieb und der Drogeriemarkt Iwan Budnikowsky hatte seinen Startschuss für die erste Filiale außerhalb der Stadtmauern Hamburgs. Rechts in der Abbildung ist das Trikotagengeschäft von Louis Bachmann, Beim Hoophof 3 zu sehen.
Foto Gerhard Prütz, um 1966

8. Dezember 2021

Bahnhofstraße 11

Wenn man vom Bahnhof kommt, muss zunächst eine kleine Steigung überwunden werden. Hier lag um 1900 auf der linken Seite das Wohn- und Hofgebäude der Gärtnerei von August Langeloh, Bahnhofstraße 9 - 11. Die Gebäude wurden zwar während des Zweiten Weltkriegs arg zerstört, konnten aber auch wieder aufgebaut werden. Erst 1960 wurde das zuvor an Hermann Friedrich Bruhn verkaufte Gelände der ehemaligen Gärtnerei mit dem danebenliegenden Gebäude abgebrochen und durch eine Ladenzeile mit dahinterliegende Wohnblocks bebaut. Hier gab es dann eine Apotheke, eine Drogerie, einen Schuhmacher, eine chemische Reinigung, das Damenkonfektionshaus Hinrichs und den Hähnchen-Grill-Imbiss von Erich Groth.
Foto Gustav Maushake, 1961

7. Dezember 2021

Bahnhofstraße 56

Dies Gebäude war ein Neubau des Zigarrenmachers Heinrich Jens, dessen Vorgängerbau bei den Bombenabwürfen während des Zweiten Weltkrieges 1943 total zerstört wurde. Im Erdgeschoss dieses Gebäude wurde 1955 für die Haustochter Gretel Jens, später verheiratete Roth, ihr "Café Jens" eingerichtet. Sie betrieb es einige Jahre und gab dann das Café mit Mittagstisch 1965 an Jutta und Bodo Jähnel weiter. Erst 1986 wurde auch dies Gebäude abgebrochen, um der Bona-Passage Platz zu machen. Das Gastwirtsehepaar Jähnel, blieben bis zum letzten Tag und übernahmen anschließend die Gaststätte Zur Doppeleiche.
Foto Gustav Maushake, 1965

6. Dezember 2021

Bahnhofstraße 37

Lange Jahre gab es eine Diskussion darum, ob dies mit Reet gedeckte Fachwerkhaus das erste Schulhaus in Spitzerdorf war, aber nun ist gewiss, dass das Schulhaus diesem gegenüber, Bahnhofstraße 36 lag. Dieses Haus mit dem großem Garten in der Bahnhofstraße 37, genau an der Ecke zur Feldstraße gelegen gehörte dem Drechslermeister und Sangesbruder des Schulau-Spitzerdorfer Männergesangvereins, Friedrich Kruse. Es blieb im Krieg nahezu unzerstört und wurde 1954 abgebrochen.
Foto Familie Brodersen, 1941

5. Dezember 2021

Bahnhofstraße 37

Die Bahnhofstraße von der Einmündung in die Feldstraße aus gesehen. Rechts an der Straßenecke steht das um 1953 erbaute Wohn- und Geschäftshaus Bahnhofstraße 37, in dem der Supermarkt von Johs Schmidt und der Friseur Hühnerfuß ihr Geschäft hatten. Auf diesem Gelände stand bis 1954 das mit Stroh gedeckte Fachwerkhaus des Drechslermeisters Kruse. An das Haus schließt sich das Wohn- und Geschäftshaus Bahnhofstraße 35 mit der Elb-Apotheke an. Die Elb-Apotheke des Apothekers Paul Foitzik war nach der Stadtapotheke in der Mühlenstraße erst die zweite für Wedel im Jahr 1951 zugelassene Apotheke und zunächst am Kronskamp errichtet. Die dritte Apotheke in Wedel war übrigens die Apotheke an der Doppeleichen, die der Apotheker Lothar Teichert 1957 einrichtete. Heute gibt es sie alle drei nicht mehr.
Foto Gustav Maushake, 1960

4. Dezember 2021

Bahnhofstraße 39

Eine Zeile von Wohn- und Geschäftsgebäuden in der Bahnhofstraße. Links steht das Eckgrundstück zur Feldstraße des Schneidermeisters Walter Siems, Bahnhofstraße 39. Das Gebäude wurde 1964 abgebrochen und durch einen Neubau ersetzt. In dem Neubau zogen die Parfümerie Nickel und ein Friseurgeschäft. Rechts daneben Bahnhofstraße 41, seit 1908 Wohnhaus, Ladengeschäft und Werkstatt des Klempners Karl Timmermann, in der um 1960 die Redaktion des Beig-Verlag residierte. 1963 baute der Schlachter Jonny Hardorp dort die Stadtschlachterei ein, die dort bis zum Abbruch des Gebäudes verblieb. Ganz rechts ist das kleine Wohnhaus Bahnhofstraße 43 zu sehen. Das Haus war aus dem ehemaligen Besitz von Hans Hinrich Biesterfeldt und wurde durch die Familie Dörner ab 1967 mit dem danebenliegenden Gebäude Bahnhofstraße 45 überbaut.
Foto Stadtbauamt, Mai 1959

3. Dezember 2021

Bei der Doppeleiche 1

Die Abbildung zeigt den südlichen Teil der Bahnhofstraße von der Doppeleiche aus gesehen. Ursprünglich gehörte dies Areal noch bis etwa 1890 zum Sievershof der Familie Biesterfeldt. Dann wurde das Gebiet aufgeteilt. Links im Foto die Schmiede von Köhler, Bahnhofstraße 69, dann das Wohn- und Geschäftshaus von J.H. Ladiges, Bahnhofstraße 73 in dem sich ein Zigarrengeschäft von Meier befand. An der Straßenecke zur Doppeleiche das Wohn- und Geschäftshaus der Bäckerei von Helms, Bei der Doppeleiche 1. Das Haus wurde 1889 von Hermann v. Helms erbaut und war ab etwa 1950 im Besitz der Stadt Wedel. Dies Gebäude wurde 1962 abgebrochen, um die Verkehrsführung an der Doppeleiche zu verändern. Die Stadtsparkasse Wedel errichtete 1976 auf dem Gelände Bahnhofstraße 73 und Doppeleiche 1 ihre sechste Zweigstelle, im Volksmund Monetentreibhaus genannt.
Foto Hermann Wehlen, 1958.

2. Dezember 2021

Bahnhofstraße 36

Bahnhofstraße 36. Das zuvor dort stehende Gebäude auf diesem Grundstück war bis etwa 1815 das erste Schulhaus von Spitzerdorf, dann wurde das Schulhaus an der ABC-Straße für diese Zwecke erbaut. In diesem Eckgrundstück zur Spitzerdorfstraße hatte das Kolonial- und Haushaltswarengeschäft von Heinrich Meyer seine Geschäftsräume. Die Abbildung entstand vermutlich im Jubiläumsjahr der Firma 1957, wenige Jahre später übernahm der Schwiegersohn Gustav Schneider das Geschäft. Die Geschäftsräume wurden 1965 durch einen Anbau erweitert. Erst 1970 zog die Verkaufsstätte unter der Geschäftsführung von Günther Helms in das Geschäftsgebäude Bahnhofstraße 18 um. Der Altbau Bahnhofstraße 36 wurde dann ab Oktober 1970 abgebrochen und durch ein größeres und höheres Geschäftshaus bebaut. Dort zogen zunächst die Firmen Kepa Kaufhaus GmbH, Küchentechnik W. Dannath KG und die Tanzschule Klick ein. 
Fotograf unbekannt

1. Dezember 2021

Bahnhofstraße 17

Die Bahnhofstraße in Blick auf die Einmündung in die Straße Beim Hoophof. Links das Wohn- und Geschäftsgebäude von Ernst Schölermann mit dem Verkauf von Gemischtwaren der Firma A und O. Hier kam es in der Vorweihnachtszeit des Jahres 1971 zu einem schrecklichen Mord
Foto Gustav Maushake, 1960.

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