AWO: Tagesstätte langfristig gesichert

Jahreshauptversammlung: bericht übr gute Zusammenarbeit mit der Stadt - großes Lob von Bürgermeister Schmidt

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Gute Geister - und das seit vielen Jahren: Awo-Vorsitzende Renate Palm (von links) bedankte sich bei "ihren" Helferinnen Erika Möller, Traute Gothe, Heike Militzer und Ilse Barz.
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Gute Geister - und das seit vielen Jahren: Awo-Vorsitzende Renate Palm (von links) bedankte sich bei "ihren" Helferinnen…
Bürgermeister Niels Schmidt: "Die AWO ist unverzichtbar."
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Bürgermeister Niels Schmidt: "Die AWO ist unverzichtbar."
Rosen für die Langjährigen: Erikan Wolgast (von links), Vorsitzende Renate Palm, Leni Pleines, Martina Weisser, Ursula Grabbert, Franz Pleines , Hans Hoff, Marianne Cichosz und und Traute Gothe
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Rosen für die Langjährigen: Erikan Wolgast (von links), Vorsitzende Renate Palm, Leni Pleines, Martina Weisser, Ursula…

Ja, für einige Zeit hatte es "dicke Luft" gegeben zwischen Stadt und Wedels Arbeiterwohlfahrt. Es ging ums liebe Geld, das die Stadt nicht mehr (so viel) hat und um Sparwünsche, die bei der AWO als Absicht zur Schließung der für Senioren  so wertvollen Tagesstätte aufgenommen wurde. Doch der Pulverdampf ist verzogen - beide Seiten haben sich im Sinne der Sache auf einem Kompromiss geeinigt dem der Sozialausschuss bereits zugestimmt hat. Insofern war die welt auf der Jahreshauptversammlung dieses wichtigen Wohlfahrtsverbandes wieder in Ordnung. Und Bürgermeister Niels Schmidt weiß, was Wedel an dem Verein hat -  obwohl sein Terminkalender derzeit dicht gepackt ist, rauschte er direkt von einem Treffen in Norderstedt an, um sich bei AWO-Vorsitzender Renate Palm und den vielen, vielen Aktiven zu bedanken: "Es ist immer wieder beeindruckend, wie hier ehrenamtlich geholfen wird. Sie leisten Großartiges!"

Und das in einem schwieriger werdenden Umfeld. Die Sozialberatungsstelle inklusive freiwilliger Finanzverwaltung, die sich ohnehin über Langeweile nicht beklagen kann, kümmert sich nun auch noch um die anerkannten Asylbewerber, deren Zahl stetig steigt. Sogar mit einem "Willkommensfrühstück" gehen die AWO-Mitglieder auf die Flüchtlinge zu und versuchen, Hilfestellung zu geben. Nicht ohne Stolz berichtete Vorsitzende Renate Palm von den Aktivitäten. "Auf unere Kindertagesstätten war wieder Verlass. Seit August vorigen Jahres sind sie - wie auf der vorigen Versammlung angekündigt - ,Inklusive Einrichtungen'. Nach ersten Aussagen gefällt unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern diese Form sehr", sagte sie. Mit 92 Angestellten für rund 250 Kinder ist die AWO-Kinerbetreuung ein stattlicher, kleiner mittelständischer Betrieb.

Und beim Thema "AWO-Treff" gab Renate Palm das Lob in Richtung Stadt zurück: Herzlichen Dank an die Verwaltung und Politik auch im Namen der vielen Seniorinnen und Senioren, die gerne hierher kommen, um Geselligkeit zu pflegen. Trotz leerer Kassen kennt die Stadt die Notwendigkeit unserer Einrichtungen und ust bestrebt, uns zu unterstützen." Die AWO will rund 60.000 Euro - unter anderem in eine neue Heizung - investieren, sobald auch der Rat den Empfehlungen des Sozialausschusses gefolgt sein wird.  Insgesamt beträgt der jährliche AWO-Etat rund 4,3 Millionen Euro.

Bevor es dann mit Kartoffelsalat und Würstchen so richtig lecker und din den Gesprächen dabei und danach auch locker wurde, gab es Rosen für langjährige Helferinnen und seit Jahrzehnten treue Mitglieder. (Jörg Frenzel/kommunikateam, 12.6.2015)

www.awo-wedel.de

 

 

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