Basti und der Besen

Rathaus-Vorplatz dank alternder Junggesellen in gutem Zustand - zur Fege-Vermeidung hilft das Standesamt

in Leben in Wedel

Basti und Steffi - mit der Hochzeit vorm 30. hatte es nicht geklappt

Mit 30 Jahren noch unverheiratet zu sein, galt in den früheren Zeiten mit geringer Lebenserwartung als ziemlich dramatisch. Denn die Chancen auf Eheglück und Kindersegen werden nicht größer, wenn die Haare schwinden und die Falten zunehmen. Dem entsprechend werden 30jährige Junggesellen ein bisschen veräppelt und man präsentiert sie vorm Rathaus der vorbeiziehenden Damenwelt. Jetzt traf es Bastian Röckendorf.

Weil auch nach Jahren trauter Zweisamkeit mit seiner Steffi immer noch keine Hochzeit anstand und Basti es vor seinem 30. beim besten Willen nicht geschafft hatte, die Sache mit dem Stand der Ehe zu regeln, musste er jetzt traditionellerweise den Rathausplatz fegen. Ausstaffiert wie ein Billig-Schlagersänger aus den 70ern mit rosa Perücke und quietschgrünem Anzug wurde er der Damenwelt präsentiert. Die ließ aber lange auf sich warten und bis eine Jungfrau in frei küsste, hatte er den Spott von Familien und seinen Freunden von der DLRG Wedel zu ertragen, wo Basti als Rettungsschwimmer schwer aktiv ist.

Eine Tipp für alle Fast-30jährigen: Diese doch manchmal etwas peinliche Prozedur lässt sich leicht vermeiden. Weitere Informationen finden sich hier (Jörg Frenzel/kommunikateam, 25.5.2014)

 

 

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