Bunte Steine am "Spatzennest"

Ob DRK oder AWO - Kitas setzen auf Fantasie gegen den Corona-Frust -

in Leben in Wedel

Was für ein Brocken! Auf einem Findling entsteht gleich eine ganze Stadt durch Kinderhand.
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Was für ein Brocken! Auf einem Findling entsteht gleich eine ganze Stadt durch Kinderhand.
Hurra, ein Schwan! Die Kleine ist mächtig stolz auf ihr Werk
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Hurra, ein Schwan! Die Kleine ist mächtig stolz auf ihr Werk
Und dieses Mädchen präsentiert vorsichtig ihren frischen Eisvogel.
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Und dieses Mädchen präsentiert vorsichtig ihren frischen Eisvogel.
Und zu guter letzt werden alle Kunstwerke vor der Kita in die Galerie gesetellt.
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Und zu guter letzt werden alle Kunstwerke vor der Kita in die Galerie gesetellt.
Mit diesem Regenbogen startete in der Kita Renate Palm die Malaktion.
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Mit diesem Regenbogen startete in der Kita Renate Palm die Malaktion.

Nicht jeder Experte hält die andauernde Schließung von Kindertagesstätten für sinnvoll, aber weil die Lage nun einmal so ist wie sie ist, lassen sich die Erzieherinnen und Erzieher etwas einfallen. Weil das Leben durch Corona im Moment ziemlich grau und trist wirkt, hält beispielsweise die DRK-Kindertagesstätte "Spatzennest" mit fröhlichen Farben kräftig dagegen. 

Von einer Erzieherin die Aktion gestartet, die ebenso einfach wie gruppendynamisch ist: Die Kinder bemalen zuhause Steine und legen sie vor ihre  Kita. Eine lange bunte Stein-Schau ist entstanden.

Damit werden gleich mehrere Fliegen mit einer Klappe geschlagen: Eltern und Kinder basteln zusammen, es gibt einen Anlass mal wieder ungefährdet an der Kita vorbeizuschauen und jede Menge Spaß macht die Sache auch. Denn obwohl allein, basteln alle Kinder doch irgendwie zusammen - es wächst ein Gemeinschaftsgefühl. Vögel, Blumen, Marienkäfer, ja ganze Städte entstehen auf den ganz besonderen Mal-Untergründen. Wer am "Spatzennest" vorbeischaut, kann sich davon überzeugen.

Aber auch die Teams in den anderen Kitas in der Stadt geben sich jede Menge Mühe, den Nachwuchs aus der Ferne zu bespaßen. Die AWO-Kita Hanna Lucas strengt sich kräftig an, den Kontakt mit den lieben Kleinen aufrecht zu erhalten. Sorgen machen insbesondere die Kinder, die gerade frisch eingewöhnt wurden. "Da können wir wohl noch mal von vorn anfangen", sagte Leiterin Andrea Rump. Vier Not-Betreuungsgruppen sind eingerichtet, zum großen Rest hält man Kontakt per guter alter Post. Die Steppkes bekommen Briefe von ihren Erziherinnen nach Hause, mit lieben Grüßen, mit kleinen Mal- und Bastelgeschichten, wie beipielsweise Kresse-Samen, um zuhause in der Küche gucken zu können, wie es wächst. Gerade wird ein Video-Kanal vorbereitet, damit die Kinder ihre großen Freundinnen und Freunde auch mal wieder sehen können.

In der AWO-Kita Renate Palm maken Kinder in der Notbetreuung Stoffbilder mit einem Regenbogen, auf dem steht „Alles wird gut“, diese werden dann am Zaun aufgehängt und können dort beim Vorbeigehen bestaunt werden.Die Mitarbeitenden halten Kontakt zu ihren Bezugskindern indem sie E-Mails verschicken oder mit den Kindern und Eltern telefonieren. Zu Ostern wurde Osterpost mit Bastelideen und lieben Grüßen verschickt. Lustig finden die Kleinen jetzt vor allem, dass sie nicht mehr durch den Haupt-Eingang in die Kita kommen, sondern über die Terassentüren der einzelnen „neuen“ „festen Gruppen Räume“. Geburtstagskinder bekommen natürlich Geburtstagspost. Kita-Leiterin Nadine Danzmeir:" Alle Mitarbeitenden arbeiten mit Behelfsmasken, die liebevoll von einer Mitarbeiterin genäht worden sind. Diese sind überwiegend schön bunt und mit tollen Motiven, wie zum Beispiel Blumen oder Flamingos bedruckt. So fällt es den Kindern leichter sich an unser neues Aussehen zu gewöhnen." (Jörg Frenzel/kommunikateam GmbH,

 

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