Die Rettung in Corona-Krisenzeiten: "Nachbarschaftshilfe Wedel"

René Grassau und sein Team bringen Hilfsbedürftige und Unterstützer zusammen

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Gut vorbereitet für Kontakt mit Hilfsbedürftigen und Helfern:René Grassau in Schutzkleidung, wie sie alle im Team bekommen.
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Gut vorbereitet für Kontakt mit Hilfsbedürftigen und Helfern:René Grassau in Schutzkleidung, wie sie alle im Team bekommen.
Grafik: Klaus-Peter Staudinger/farbton Design
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Grafik: Klaus-Peter Staudinger/farbton Design

Normalerweise beschäftigen sich René Grassau und seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter damit, dass sie in ihrer Firma defekte Computertechnik wieder zum Laufen bringen. Aber wenn Not am Mann ist, stehen sie nicht untätig beiseite. So waren sie seit Beginn der großen Flüchtlingswelle bei Hanseatic Help aktiv. Auch in der derzeitigen Coronavirus-Krise haben sie sich wieder etwas einfallen lassen. Sie organisierten die Nachbarschaftshilfe Wedel.

Dahinter steckt der Ansatz, jene zusammenzubringen, die Hilfe brauchen, mit jenen, die helfen wollen.  "Sie gehören zur Corona Risikogruppe und können derzeit nicht einkaufen gehen? Bitte bleiben Sie zuhause, wir vermitteln Ihnen freiwillige Helfer", sagt der Unternehmer mit dem großen Herzen.

Und weiter:"Wedel ist eine ganz besondere Stadt und wir leben gern hier. Dass wir auch in schweren Zeiten alle zusammenstehen, können wir jetzt gemeinsam beweisen!  

Wir von der Freiwilligen-Initiative „Nachbarschaftshilfe Wedel“ haben uns zum Ziel gesetzt, unseren Nachbarn zu helfen, die durch Vorerkrankungen oder andere Bedingungen zur Corona-Risikogruppe gehören und zur eigenen Sicherheit beispielsweise nicht mehr selber einkaufen gehen können. Wir bringen diese mit freiwilligen Helfern zusammen, die ihre Einkäufe mit übernehmen."    

Leider gebe es darüber hinaus auch bedürftige Wedeler Nachbarn und Familien, die sich in der derzeitigen Situation nicht einmal ihre dringend benötigten Grundnahrungsmittel leisten können. "Auch hier möchten wir helfen – und dafür brauchen wir heute Ihre Unterstützung!" appelliereren die Nachbarschaftshelfer an die Bürgerinnen und Bürger.  

Das bedeutet: "Wenn es Ihnen derzeit den Umständen entsprechend gut geht, Ihr Kühlschrank ausreichend gefüllt ist und Sie den einen oder anderen Euro erübrigen können, dann spenden Sie bitte. Damit wir auch denjenigen in Wedel helfen können, die das Glück gerade nicht auf ihrer Seite haben."  

Es gibt zwei Möglichkeiten zu unterstützen und zu spenden: Wenn direkt für die Einkäufe von Grundnahrungsmitteln für Wedeler gespendet werden soll, ist der Betreff „Einkauf für Bedürftige“ auf dem Überweisungsträger einzutragen. Wenn die Arbeit der Nachbarschaftshilfe unterstützen werden soll, weil Kosten zum Beispiel für das Drucken und Verteilen von Flyern entstehen, die auf die Initiative aufmerksam machen, dann spenden die Sponsoren mit dem Betreff „Nachbarschaftshilfe“ auf folgendes Konto:   
Bunker Wedel e.V.  
IBAN DE89 2005 0550 1252 1357 34  

René Grassau: "Häufig wird der Wunsch geäußert „direkt vor Ort“ helfen zu wollen. Nun ist es soweit und unser direktes Umfeld, unsere Nachbarn in Wedel, brauchen uns jetzt. Bitte helfen Sie uns und spenden Sie gleich heute, damit wir alle diese Situation gemeinsam überstehen. Vielen Dank für Ihre Hilfe!  

Die Kontakte zu Nachbarschaftshilfe Wedel:
> Hilfe beim Einkaufen: www.nh-wedel.de oder 04103 – 928 52 82 
> Helfer werden: WhatsApp-Gruppe bit.ly/3djCqcp 
> Spenden: Bunker Wedel e.V. IBAN DE89 2005 0550 1252 1357 34 – Betreff „Nachbarschaftshilfe“ 
Telefon für alle Anliegen und Hilfegesuche:  04103 – 928 52 82 

(Jörg Frenzel/kommunikateam GmbH, 4.4.2020)

Mit freundlicher Unterstützung von...