Die traurige Geschichte von "Blitz"

Dirk Heilig starb - und seiner jungen Familie muss geholfen werden!

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Dirk Heilig ist tot und kann nicht mehr für seine Kleinkinder sorgen - aber jeder ist aufgerufen, seiner Frau mit drei kleinen Kindern zu helfen.
Dirk Heilig ist tot und kann nicht mehr für seine Familie sorgen - aber jeder ist aufgerufen, seiner Frau mit drei kleinen…

Das Schicksal kann so grausam sein. Es macht fassungslos und tieftraurig. Dies ist die Geschichte von Dirk Heilig, die unerbittlich zeigt, was Leid ist.

Dirk Heilig war Elektriker, weshalb er den Spitznamen "Blitz" verpasst bekam. Er half allen, wo er konnte, und arbeitete weit über den üblichen Begriff von "gutem Service" hinaus. Durch seine Hilfe auch abends oder am Wochenende, wenn es Stromausfall gab, wurden aus Kunden Freunde oder zumindest gute Bekannte. Man konnte sich auf ihn verlassen, den Selbstständigen, der lange auch als "Einzelkämpfer" unterwegs war.

Aber besonders vielen Kindern und jungen Leuten wurde er auf andere Weise bekannt: als Begleiter von Jugendfreizeiten der Stadt Wedel ins Fünf-Städte-Heim nach Hörnum. Hunderte von Kindern erlebten mit ihm und Dank seiner viele wunderschöne Ferientage an der Nordsee. Dort lernte er auch seine Frau kennen und lieben - vor zwei Jahren kam ein Sohn zur Welt.

Und vor rund sechs Wochen folgten Zwillings-Mädchen. Die letzten Tage vor der Geburt waren für Dirk Heilig nicht unbeschwert. Er hatte Magenschmerzen. Sie wurden stärker und stärker. Dirk Heilig ging  zum Arzt, als die süßen Mädchen auf der Welt waren - und bekam eine niederschmetternde Diagnose: Magenkrebs.

Von da an verlief alles schnell und schrecklich. Denn Aussicht auf Heilung bestand nicht mehr. Was für ein Grauen: Eben noch der Glücksmoment, die harmonische Familie gewachsen zu sehen, die Freude auf eine erfüllte Zukunft, die Pläne, ein eigenes Heim für die Lieben zu bauen - und plötzlich die Gewissheit, dass ein tödliches Schicksal all das verhindert...

Die letzten Tage von "Blitz" waren qualvoll - und für seine Frau natürlich ebenso. Dirk Heilig starb. Er wurde nur 51 Jahre alt.  Er kann nicht mehr sehen, wie seine Kinder die ersten Schritte tun, er kann nicht mit ihnen spielen und die Welt erklären. Er erlebt ihr Strahlen nicht, wenn sie an ihren Geburtstagen und an Weihnachtsfesten im Mittelpunkt stehen. Und die Kinder werden ihm nie stolz zeigen können, wie toll sie schwimmen können, Fahrrad fahren lernen, einen tollen Aufsatz aus der Schule mit heimbringen. Sie werden nie mit ihm kuscheln, sich vorlesen oder sich trösten lassen können, wenn wieder einmal die Welt zu ihnen zu hart war. Ein Alptraum ist das alles und eine Last für seine Frau Julia.

Hinzu kommt materielle Not. Das Leben der Familie sollte doch erst aufgebaut werden - die Vorsorge erst kommen. Aber stattdessen kam die blanke Existenzangst.

Deshalb ist jetzt Hilfe gefordert. Ob man es Solidarität oder Nächstenliebe, Mitmenschlichkeit oder Bürgersinn nennen mag, ist egal, wichtig ist allein, dass daraus Unterstützung für Dirk Heiligs Frau und seine drei kleinen Kinder erwächst. Geldspenden können zwar nie die Liebe eines Vaters ersetzen - aber sie können helfen, zumindest wirtschafliche Sorgen abzuwenden.

Der Verein Kindesglück und Lebenskunst steht an der Seite der Mutter und hat ein Spendenkonto eingerichtet. Der Verein als anerkannter Träger der freien Jugendhilfe wird jeden Cent, der darauf eingeht, an die Hinterbliebenen weiterreichen. Raiffeisenbank Elbmarsch, IBAN DE33 2216 3114 0000 1356 74, Stichwort "Dirk Heilig". Im Rahmen der Aktion, die erst einmal bis zum Jahresende angelegt ist, können auch Spendenquittungen ausgestellt werden.

Dirk Heilig hat der Gesellschaft und der Gemeinschaft in Wedel viel gegeben - jetzt ist der Tag gekommen, sich bei seiner Familie dafür zu bedanken und ihre Zukunft ein bisschen weniger schwer zu machen. (Jörg Frenzel/kommunikateam GmbH, 3.12.2019)

 

 

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