Drohnenuntersuchung am Strandbad verläuft reibungslos

Erste Ergebnisse sollen in zwei Wochen vorliegen.

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Die Markierungspunkte auf dem Boden dienten zur Kalibrierung der Fotoaufnahmen. Foto: Stadt Wedel/Kamin
Die Messpunkte aus dem Jahr 2018 – hier eine Archivaufnahme – waren auch in dieser Woche wieder abgeflogen worden, um einen exakten Vergleich beider Aufnahmen zu gewährleisten. Archivbild: Stadt Wedel/Kamin
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Die Messpunkte aus dem Jahr 2018 – hier eine Archivaufnahme – waren auch in dieser Woche wieder abgeflogen worden, um einen exakten Vergleich beider Aufnahmen zu gewährleisten. Archivbild: Stadt Wedel/Kamin

Die Untersuchungen zur aktuellen Situation des Sandabtriebs am Wedeler Strandbad sind einen wichtigen Schritt vorangekommen. Nachdem bereits am vergangenen Freitag von der Elbseite her eine Fächerecholot-Messung stattgefunden hatte, haben sich die Vermesser am Dienstagmorgen einen Überblick aus der Luft verschafft.

Dazu wurde bereits ab 7.30 Uhr ein Drohnenflug unternommen. Wichtige Grundlage für den Erfolg des Drohneneinsatzes war eine günstige Tide, um tagsüber eine so genannte Drohnenbefliegung in der Strandbadbucht durchzuführen. Dafür musste auch das Wetter mitspielen: Kein Regen, kein Nebel und möglichst wenig Wind waren die Anforderungen, die das Wedeler Wetter an diesem Tag erfüllte.

Nach einem speziellen Raster flog die mit einer leistungsfähigen Kamera bestückte Drohne das Strandbad ab und machte an vorgegebenen Messpunkten Einzelaufnahmen. Um die Aufnahmen kalibrieren zu können, waren an einzelnen Punkten im Strandbadbereich neonfarbene Markierungen aufgebracht worden. Die Einzelaufnahmen sollen in den kommenden Tagen am Computer zusammen mit den Echolotaufnahmen der unter Wasser befindlichen Bereiche zu einem Gesamtbild zusammengerechnet werden.

Das fertige Gesamtbild kann dann mit der ersten Aufnahme aus dem Jahr 2018 verglichen werden. Die Stadt Wedel erhofft sich dadurch wichtige Erkenntnisse über den Verlauf des Sandabtriebs. Auf diese Weise soll auch die Sandmenge ermittelt werden, die im Frühjahr durch die Sturmfluten abgetragen wurde. Das Gesamtbild soll voraussichtlich spätestens in zwei Wochen vorliegen.

Die Vermessungsdaten sind Grundlage für weitere Untersuchungen. Zunächst sollen die Sandmengen ermittelt werden, die aktuell aufgebracht werden müssen, um den Strand zu erhalten und dadurch auch das Deckwerk (die Steinpackungen) zu schützen. Langfristig dienen die Vermessung und die Untersuchungen auch der Frage, wie der Strandbereich langfristig vor Sandabtragungen geschützt werden kann.

Der Wedeler Umwelt-, Bau- und Feuerwehrausschuss hatte einer Sandaufbringung zur Wiederherstellung des Strandbereiches und der zum Schutz des Deckwerkes und des gesamten Strandbereiches in Höhe von bis 300.000 € zugestimmt. Die Summe soll auch durch Spenden aufgefangen werden.

Letzte Änderung: 24.08.2022

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