Ehemaliges Krankenhaus: Notunterkunft für Geflüchtete

Menschen aus der Ukraine bekommen ein Dach über den Kopf

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Hier ist ein sicherer Platz für Geflüchtete aus der Ukraine: das ehemalige Wedeler Krankenhaus. Foto: Frenzel
Hier ist ein sicherer Platz für Geflüchtete aus der Ukraine: das ehemalige Wedeler Krankenhaus. Foto: Frenzel

Der Kreis Pinneberg richtet im ehemaligen Krankenhaus Wedel eine Notunterkunft für geflüchtete Menschen aus der Ukraine ein. Die ehemalige Liegenschaft der Regiokliniken war vom neuen Besitzer dem Wedeler Bürgermeister Niels Schmidt angeboten worden, der diese Offerte an den zuständigen Kreis Pinneberg weiterleitete.

Das Gebäude wurde mithilfe des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) Kreisverband Pinneberg innerhalb kürzester Zeit zur Unterkunft für Geflüchtete umfunktioniert. Das Gebäude wird ab dem heutigen Montag einsatzbereit sein. „Wir sind sehr froh, dass wir mit dem ehemaligen Krankenhaus eine Unterkunft gefunden haben, die alle Voraussetzungen erfüllt, um hier Menschen vorübergehend unterzubringen und angemessen zu versorgen“, sagt Dr. Mathis Müller, Fachbereichsleiter Ordnung und Leiter der Koordinierungsstelle Ukraine beim Kreis Pinneberg. „Das DRK leistet hier eine hervorragende Arbeit und stellt innerhalb kürzester Zeit eine komplette Raumplanung und Logistik zur Versorgung der geflüchteten Menschen auf die Beine.“

Das ehemalige Krankenhaus steht seit Mitte 2020 leer. Jetzt werden dort rund 350 Personen zeitweise untergebracht werden. Der Aufenthalt in einer Notunterkunft ist nur vorübergehend und für die ersten Tage nach der Ankunft im Kreis Pinneberg gedacht. Die längerfristige Unterbringung erfolgt in den Kommunen. „In dieser besonderen Situation entlasten wir mit der Notunterkunft die Kommunen im Kreisgebiet, um Zeit für die Suche nach einer Unterbringung zu verschaffen“, so Müller. „Im engen Schulterschluss zwischen Bevölkerung, Kommunen und Kreisverwaltung sowie mit dem großartigen ehrenamtlichen Engagement der Hilfsorganisationen wird es gemeinsam gelingen, den geflüchteten Menschen Hilfe und Obhut zu bieten.“ In der ersten Zeit wird das DRK mit seinen ehrenamtlichen Kräften den Betrieb der Notunterkunft stemmen. Danach wird ein professioneller Betreiber die Aufgaben übernehmen, sofern dies die Kriegs- und Fluchtsituation weiterhin erfordert. (Jörg Frenzel/kommunikateam GmbH mit Material des Kreises Pinneberg, 14.3.2022)

Letzte Änderung: 14.03.2022

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