Erstes Nooroz- Fest im Stadtteilzentrum "mittendrin"

in Leben in Wedel

Das Haft-Sin besteht aus sieben Elementen, die alle den persischen Buchstaben Sin als Anfangsbuchstaben haben.

Das Stadtteilzentrum „mittendrin“ und die farsisprachige Frauenkulturgruppe, unter der Leitung von Frau Madani, luden am 20. März zum ersten offiziellen Neujahrsfest – dem Norooz Fest - ein.

Norooz „Neuer Tag“ heißt den Frühling willkommen. Es ist das am weitesten verbreitete und farbenprächtigste der iranischen Feste, das als Frühlingsfest auch in vielen Ländern der Region, wie Iran, Afghanistan, Tadschikistan, Pakistan, Irak, Aserbaidjan, Türkei, in den kurdischen Gebieten, in Usbekistan, Kasakhstan, Kirgisistan, Indien und sogar unter den iranisch-stämmigen Juden in Israel gefeiert wird.

An diesem Abend feierten rund 90 Besucher, überwiegend iranische und afghanische Menschen die hier in Wedel leben, das Neujahrsfest. Den Gästen, wie der Stadtpräsidentin Frau Palm, den Vertretern der Parteien, der Verwaltung, wie auch zahlreichen Einrichtungen in Wedel wurde Norooz mit einem vielfältigen Programm näher gebracht.

Anhand von Gedichten, Liedern und einer Leinwandpräsentation wurde ein Einblick in die Geschichte des Festes gegeben. Ein gedeckter Tisch „Haft Sin“ stellte die verschiedenen Boten des Frühlings dar. Nach dem offiziellen Programm konnten die Besucher das Büffet genießen, sich austauschen und beim Tanzen nach orientalischen Klängen den Abend ausklingen lassen.

Das Haft-Sin :
Sabze (Weizensprossen)
Samanu (ein süßer Weizenbrei)
Sir (Knoblauch)
Serkeh (Essig)
Somagh (ein bestimmtes Gewürz)
Sib (Apfel) und
Sandjed (Maulbeeren).
Das sind alles Symbole der Erneuerung, der Schöpfung und der Gesundheit. Neben diese sieben Elementen werden eine Hyazinthe (Sonbol) und Sipand (Weihrauch) auf das Tuch gelegt. (Stadt Wedel/Hörburger/8.04.14)

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