Feuerwehr rettet Reh aus dem Yachthafen

Bange Minuten im Hafenschlick – aber dank Flut und Feuerwehr ein glückliches Ende

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Noch ein wenig erschöpft, aber warm und sicher: Das gerettete Reh in der Feuerwache Wedel
Noch ein wenig erschöpft, aber warm und sicher: Das gerettete Reh in der Feuerwache Wedel

Am frühen Sonntagnachmittag wurde die Feuerwehr Wedel zu einer Tierrettung in den Hamburger Yachthafen gerufen. Anrufer hatten mitgeteilt, dass ein Reh in einigen Metern Entfernung zum Ufer im Hafenschlick feststeckt. Eile war geboten, da die Flut bereits eingesetzt hatte.

Die Wedeler Brandschützer fuhren sofort zur Einsatzstelle. Zeitgleich machte sich eine Bootsbesatzung bereit, um das Tier gegebenenfalls von der Wasserseite aus retten zu können. Durch das stetig ansteigende Wasser konnte sich das Tier schließlich doch aus eigener Kraft aus dem Schlick befreien und dem Ufer nähern. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr trugen das völlig erschöpfte Reh die steile Böschung hinauf, wickelten es in eine wärmende Decke und legten es in einer Tierrettungsbox sicher ins beheizte Löschfahrzeug. 

An der Feuerwache konnte sich das Reh aufwärmen und wieder zu Kräften kommen. Der von der Feuerwehr hinzugezogene Jagdrevierpächter untersuchte das Reh. Die Untersuchung ergab, dass das Tier unverletzt geblieben ist. Somit konnte das Reh wieder in die Freiheit des Waldes entlassen werden. (Niklas Winks/Feuerwehr Wedel/17.1.21)

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