Flüchtlinge machen nach vielen Jahren Reisen an Orte ihrer Kindheit

Rosemarie Goretzki ist 1945 aus Ostpreußen geflüchtet. Beim nächsten Treffen der Zeitzeugenbörse am Dienstag, 9. Oktober, wird sie davon berichten, was sie erlebt hat, als sie Jahrzehnte später dorthin reiste, wo sie als Kind gelebt hat. Das offene Treffen beginnt um 10 Uhr im Rathaus, Raum Vejen.

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Das Thema der Veranstaltung der Zeitzeugenbörse lautet: Flüchtlinge machen nach vielen Jahren Reisen an Orte ihrer Kindheit. Rosemarie Goretzki konnte damals auf ihrer Flucht vor Krieg und Gewalt nichts mitnehmen. Aber im Gedächtnis blieben viele Bilder vom Ort ihrer Kindheit und das Herz voller Sehnsucht. Bereits einmal vor der Öffnugn der Grenzen der DDR 1989 konnte sie dorthin reisen.

Am 9. Oktober berichtet von ihren Eindrücken, die sie auf weiteren Reisen nach Ostpreußen gewonnen hat, wie sie ihre Heimat vorgefunden hat, welche vertrauten Gebäude noch zu finden waren, und sie erzählt über Begegnungen mit Menschen, die jetzt dort leben. Einige Bilder vom heutigen Pillau und Königsberg werden gezeigt.

Die Organisatoren der Zeitzeugenbörse freuen sich über jeden Gast, der zuhören mag oder auch seine eigenen Erlebnisse schildern will, wie es war, die alte Heimat zu verlassen und später neu zu entdecken. Eine Anmeldung ist nicht notwendig, und der Eintritt ist frei. Weitere Auskünfte zur Veranstaltung erteilt Projektleiterin Almut Goroncy, Telefon04103/5217. (Michael Rahn, kommunikateam, 28.9.2018)

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