Frühe Bescherung der Barnekow-Stiftung

10.000 Euro für Weki, DRK, Kinder- und Jugendzentrum, Stadtmuseum und Frauenhaus

in Leben in Wedel

Strahlende Gesichter: Thomas Gollub (von links), Katrin Brennecke-Barnekow und Frank Schneider von der Kurt-Barnekow-Stiftung übergaben den symbolischen Scheck an Bürgermeister Niels Schmidt, der das Geld an das DRK von Horst Rauser, den Kinderschutzbund von Bonny Redelstorff sowie das Frauenhaus von Tamara Hamann-Christen und Margit Ravn weiterleiten wird.
Strahlende Gesichter: Thomas Gollub (von links), Katrin Brennecke-Barnekow und Frank Schneider von der Kurt-Barnekow-Stiftung…

Ja, ist denn schon wieder Weihnachten? Noch nicht ganz, aber eine schöne Bescherung für wichtige Wedeler Institutionen gab es trotzdem bereits jetzt. Die Karin-und-Kurt-Barnekow-Stiftung schüttete 10.000 Euro aus - der Scheck ging an Bürgermeister Niels Schmidt, der das Geld nach den Vorgaben von Karin Brennecke-Barnekow, der Ehefrau des 1998 verstorbenen Unternehmers, weiterleitet.

"Danke, dass Sie an Wedel denken. So etwas ist nicht selbstverständlich. Es ist schön zu sehen, dass Menschen, denen es gut geht, der Gesellschaft etwas zurückgeben", sagte Bürgermeister Schmidt. Ein dickes Dankeschön gab es auch von Horst Rauser, Vorsitzender des DRK, Margit Ravn und Tamara Hamann-Christen aus dem Vorstand des Frauenhauses Wedel sowie Bonny Redelstorff, Vorstandsmitglied des Kinderschutzbunds. Denn außer dem Stadtmuseum mit 500 Euro, dem Kinder- und Jugendzentrum mit 2000 Euro, erhält der Kinderschutzbund für WeKi 2000 und für die Unterstützung von Schülern für Klassenfahrten 1500 Euro. Das Frauenhaus freut sich über 1500 und das DRK über jeweils 1250 Euro für die Aktion Menschen helfen Menschen und den Kinderhilfsfonds.

Kurt Barnekow, nach dem die Stiftung benannt ist, war insbesondere in den 50er, 60er und 70er Jahren ein Unternehmer der Wedel maßgeblich geprägt hat. Dort, wo heute die Menschen im famila Fachmarktzentrum einkaufen, befand sich bis Mitte der 80er Jahre das KUBAH-Einrichtungscenter, das aus einer Möbelfabrik hervorging. In den 50er und 60er Jahren gehörte KUBAH-Möbel zu den ganz Großen in der Branche weit über Wedel hinaus.

Kurt Barnekow war ein Vollblutunternehmer, der sich sogar mit Branchengiganten wie IKEA juristisch anlegte Er stammte aus kleinen Verhältnissen und im Alter von sieben Jahren wurde er zum Vollwaisen - ein Schicksalsschlag, der ihn geprägt hat, denn auch er erlebte Armut, während er bei seiner Tante aufwuchs. Dass ein Lehrer ihm die Teilnahme an einer Klassenfahrt schenkte, vergaß Kurt Barnekow dem Pädagogen ein Leben lang nicht. Mehr noch: Er nahm sich den Lehrer zum Vorbild und spendierte schon zu Lebzeiten Geld für Klassenfarten bedürftiger Kinder.

Im Jahre 2001 wurde die Kurt-Barnekow-Stiftung gegründet, die seitdem rund 200.000 Euro für soziale Projekte aufgewendet hat. Bereits im vorigen Jahr erhielten Wedeler Organisationen 20.500 Euro. (Jörg Frenzel/kommunikateam GmbH, 23.11.2016)

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