Gehwegschäden am Voßhagen: Sanierung kann erst im August beginnen

Notwendige Ausschreibungsfristen bremsen Sanierungsplan. Sicherheit für Fußgänger steht im Vordergrund.

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Der Gehweg unter den Linden am Voßhagen muss saniert werden. Durch ein notwendiges Ausschreibungsverfahren bei der…

Die Stadt Wedel will an der Straße Voßhagen Fußgänger und den Jahrzehnte alten Baumbestand gleichermaßen schützen. Die Auftragsvergabe für die notwendige Sanierung des Gehweges nimmt daher mehr Zeit in Anspruch als üblich. Die Linden am westlichen Rand der Straße Voßhagen sorgen seit Jahrzehnten für ein herrliches Straßenbild. Inzwischen haben ihre Wurzeln allerdings die Gehwegplatten hochgedrückt, so dass eine erhöhte Stolpergefahr für Fußgänger besteht. Um ihrer Verkehrssicherungspflicht nachzukommen hat die Stadt Wedel deshalb den westlichen Gehweg zwischen der B 431 und der Feldstraße mit Absperrschranken und Zusatzschildern gesperrt.  

Der Gehweg war bisher durch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bauhofs regelmäßig kontrolliert und bei Bedarf ausgebessert worden. Nach zahlreichen neu auftretenden Pflaster- und Plattenanhebungen in jüngster Zeit, zog der Bauhof nun die Notbremse und muss für die Sicherheit der Anwohner eine schnelle umfassende Lösung einfordern, die über die Kapazitäten des städtischen Betriebes hinausgeht.  

Bei der Instandsetzung des Weges sollen und müssen auch die Wurzeln der Linden geschützt werden. Ein einfaches Neuverlegen der Gehwegplatten ist deshalb nicht möglich. Vielmehr sollen die Platten entnommen werden und die Flächen mit Grand aufgefüllt werden, der durch Stabilizer-Zusatz verfestigt wird. Die Pflasterung bei den Grundstückszufahrten bleibt erhalten. Da dieses Verfahren auf der ganzen Länge des Voßhagens angewendet werden soll und zum Schutz der Wurzeln kein schweres Gerät eingesetzt werden kann, sind die geschätzten Kosten der Maßnahme mit mehr als 20.000 Euro so hoch, dass ein Ausschreibungsverfahren für die Auftragsvergabe notwendig ist. Da hier Fristen eigehalten werden müssen, können die Arbeiten wohl nicht vor der zweiten Augustwoche beginnen. 

Deshalb müssen Anwohnerinnen und Anwohner noch bis über den Juli hinaus Beeinträchtigungen in Kauf nehmen und die Stolpergefahr auf der westlichen Gehwegseite beachten. Die Stadt Wedel bittet die Nutzerinnen und Nutzer des Gehweges, deshalb den Gehweg auf der anderen Straßenseite zu benutzen. Querungsmöglichkeiten bestehen bei den Ampeln jeweils am Anfang und am Ende des Voßhagens und im Kreuzungsbereich des Kronskamps innerhalb des Tempo-30-Bereiches. Die Stadt arbeitet an einer möglichst schnellen Instandsetzung des Gehweges und bittet um Verständnis für die Verzögerung. (9. Juni 2018, Stadt Wedel/Kamin)

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