Heißes Wochenende für die DLRG

Viele Einsätze auf Wasser und Land -

in Elbe Maritimes, Leben in Wedel

In den Schlick gerutscht - aber immer noch die Segel gehisst: DLRG-Boot "Krückau" auf dem Weg zum Havaristen.

Nicht nur von den Temperaturen her war das Wochenende für die Einsatzkräfte der DLRG Wedel ziemlich heiß, sondern auch in punkto Einsatzaufkommen. Gleich zu mehreren Notfällen am Strand und im Stadtgebiet sowie auf dem Wasser mussten die DLRG-Teams ausrücken.

Am späten Sonntagnachmittag beispielsweise wurden die Einsatzkräfte der DLRG Wedel zu zwei Einsätzen auf der Elbe gerufen. Bei beiden Einsätzen handelte es sich um Segler die vom Kurs abgekommen und auf Grund aufgelaufen waren. Im Bereich des Pinnausperrwerkes war ein elf Meter langer Motorsegler aufgelaufen, Gemeinsam mit Kräften der DLRG Wasserrettungswache Kollmar wurde mehrere Versuche angestellt, den Segler zu befreien. Aufgrund des bereits einsetzenden Ebbstromes musste dieser Versuch jedoch gestoppt werden, so dass der Skipper auf den Beginn der einsetzenden Flut warten musste.

Ebenfalls aufgelaufen war eine mit drei Personen besetzte neun Meter lange Stahlyacht im Bereich der Wedeler Aumündung. Südwestlicher Wind drückte das Schiff Richtung Ufer. Auch hier konnte das Schiff aufgrund des Ebbstromes nicht mehr in tieferes Wasser gezogen werden. Das Boot wurde gesichert und zwei Personen von Bord geholt. Der Skipper blieb an Bord bis zum Einsetzen der Flut. (Jörg Frenzel/kommunikateam GmbH, 3.6.2019)

 

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