Kongress der Regio Kliniken – wie gestalten wir die Zukunft der Pflege?

Spotlight Pflege überzeugte mit praxisorientierter Wissenschaft und vielfältiger Unterhaltung

in Leben in Wedel

Bringt Roboter Hugo die "Zukunft der Pflege"? - Der Faktor Mensch ist immer noch am wichtigsten.
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Bringt Roboter Hugo die "Zukunft der Pflege"? - Der Faktor Mensch ist immer noch am wichtigsten., Bringt Roboter Hugo die…
Jeanette Huber vermittelte faszinierende Einblicke in Entwicklungen von Medizin und Pflege.
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Jeanette Huber vermittelte faszinierende Einblicke in Entwicklungen von Medizin und Pflege., Jeanette Huber vermittelte…
Mehr als 100 Interessierte aus den Pflegeberufen nahmen teil.
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Mehr als 100 Interessierte aus den Pflegeberufen nahmen teil., Mehr als 100 Interessierte aus den Pflegeberufen nahmen teil.

Die Regio Kliniken begrüßten gemeinsam mit der Regio Alten- und Pflegeheim Haus Elbmarsch GmbH mehr als
100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus Pflegeberufen zu ihrem Event Spotlight Pflege. Im Schuppen 1 wurde fundiertes Expertenwissen vermittelt und ein Programm voller Überraschungen geboten. Einen Schwerpunkt bildete dabei das Thema Demenz.

Die prägenden Entwicklungen unserer Zeit machen auch vor dem in den letzten Jahren wohl meistdiskutiertesten Beruf – der Pflege – nicht Halt. Digitalisierung und demographischer Wandel bergen viele Herausforderungen und Risiken, aber vor allem auch mannigfaltige Chancen, wie in Vorträgen, Diskussionen
und Gesprächen deutlich wurde. Sich mit den brennenden Zeitfragen auseinanderzusetzen und Gestaltungsmöglichkeiten der Zukunft zu erarbeiten, war Ziel des ganztägigen Kongresses Spotlight Pflege.
„Die fachliche Herausforderung an alle Einrichtungen der Gesundheitsversorgung und Pflege in Deutschland besteht heute darin, Beziehungsgestaltung und Lebensqualität als zentrale Aufgabe der Pflege wieder in den Mittelpunkt zu stellen“, führte Pflegewissenschaftler Jörg Burbaum aus, der als Mitverfasser den neuen „Expertenstandard zur Beziehungsgestaltung in der Pflege von Menschen mit Demenz“ vorstellte. Dabei betonte er: „Menschen mit Demenz brauchen Nähe und ein Du als Partner.“

Dies ergänzte Marcel Briand, Demenzclown aus der Schweiz, in seinem zugleich humorvollen als auch nachdenklich stimmenden Vortrag: „Demenzbetroffene Menschen brauchen vor allem ein Gegenüber, das präsent ist. Richtlinien und Expertenstandards sind wichtige Hilfsmittel, dabei darf man jedoch nie seine Intuition und sein eigenes Gefühl für Menschen und Situationen verlieren.“

Die Zukunftsforscherin und Strategieberaterin Jeanette Huber vermittelte faszinierende Einblicke in Entwicklungen von Medizin und Pflege. Dabei zeigte sie pointiert Risiken und Chancen auf – beispielsweise von Innovationen in Diagnostik und Therapie auf Basis der Datenmengen, die hierfür zunehmend zur Verfügung stehen oder von Operationsmethoden, die durch das Zusammenspiel von Mensch und Roboter faszinierende Präzision ermöglichen. Auch sie betonte, dass die Zuwendung und sensible Wahrnehmung eines Menschen durch keine technische Entwicklung abgelöst werden kann: „Eine gute Pflegekraft hat das Wohlbefinden der Patienten im Auge, nicht nur ihre Gesundheit. Der Transportroboter kann derweil die Blutkonserven ins richtige Zimmer fahren.“ Deutlich machte Huber, dass die Veränderungen unaufhaltsam kommen werden und es dabei an uns ist, sie in positive Bahnen zu lenken und das Potential der Chancen zu nutzen.

Björn Scholz, Bereichsleitung Pflege der Inneren Medizin im Regio Klinikum Pinneberg, berichtete: „Bei den Regio Kliniken gehen wir bereits wichtige Schritte in Richtung Zukunft. So haben wir unter anderem mit sehr viel Herz und Einsatz bereits eine ganze Station demenzsensibel eingerichtet.“

Zum Auftakt und in den Pausen überraschte die Gäste ein ungewöhnliches Kongress-Programm. Zur Begrüßung und Frühstücksbegleitung begeisterte der Shanty-Chor De Molenkieker. Schnellzeichner Hugo zauberte minutenschnell verblüffende Portraits. Roboter Hugo fuhr durch die Menge und hielt hier und da geistreiche Konversation. Für Power sorgte der Pausen- Refresher mit Fitnesstrainer Peter, das Improvisationstheater Steife Brise hingegen für Lachtränen.

Zum Abschluss des Tages appellierte Nicole Molzen, Pflegedirektorin der Regio Kliniken, die gemeinsam mit Björn Scholz und Regina Hein, Kaufmännische Leiterin, durch den Tag führte, an alle: „Ich würde mich freuen, wenn wir – die Pflege – es gemeinsam schaffen, Ansehen und Verständnis für diesen wunderbaren Beruf wieder zu steigern und die Vorteile und das Erfüllende wieder in den Fokus zu rücken.“ Das Publikum reagierte mit langanhaltendem Applaus. (Birga Berndsen/Regio Kliniken,

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