Kubah-Stiftung bringt warmen Regen für gute Geister

Sieben Wedeler Institutionen wurden mit insgesamt 12.500 Euro bedacht

in Leben in Wedel

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Frank Schneider (von links), Karin Brennecke-Barnekow, Bürgermeister Niels Schmidt, Thomas Gollub mit dem großen Scheck - der…
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Gruppenbild mit Spenderin: Insgesamt sieben Institutionen wurden bedacht.
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Aus bescheidenen Verhältnissen zum erfolgreichen Unternehmer: Kurt Barnekow.

Was kann einem Menschen eigentlich Schöneres passieren, als dass der Gedanke an ihn auch über den Tod hinaus noch mit Wertschätzung und Sympathie verbunden ist? Und genau das ist bei Kurt Barnekow der Fall. Im Jahre 1998 starb der Unternehmer, der es durch lange Jahre harter Arbeit als Besitzer einer Möbelfabrik zu erklecklichem Wohlstand gebracht hatte - und noch heute wirkt dieser Wohlstand positiv weiter. Denn seine Witwe Karin Brennecke-Barnekow hat ihn in eine Stiftung einfließen lassen, die 16 Jahren hilft, wo Hilfe nötig ist. Einmal jährlich werden die Zinsen ausgeschüttet - ein "warmer Regen" in Form von 12.500 Euro ging auf gute Geister nieder.

Während es bei einigen Institutionen jährlich einen Wechsel gibt, sind zwei fest gesetzt: Zum einen erhält das Stadtmuseum eine Zuwendung, das mit einer Ausstellung dazu beiträgt, den Unternehmer Barnekow, der in den 50er und 60er Jahren ganz Deutschland mit Möbeln belieferte, in Erinnerung zu behalten. Zum zweiten bekommt die Stadtjugendpflege ein hübsches Sümmchen, damit auch jene Kinder auf Klassenfahrten oder in Ferienfreizeiten fahren können, deren Familien sich das nicht leisten können. Denn so etwas hatte Kurt Barnekow, der als Waise bei seiner Tante aufgewachsen war, selbst erleben müssen: Dass ein Lehrer ihm die Teilnahme an einer Klassenfahrt schenkte, vergaß Kurt Barnekow dem Pädagogen ein Leben lang nicht. Mehr noch: Er nahm sich den Lehrer zum Vorbild und spendierte schon zu Lebzeiten Geld für Klassenfarten bedürftiger Kinder.

Außerdem erhielten der Förderverein des Frauenhauses, der Kinderschutzbund fürs Projekt WeKi, das DRK für die Initiative "Menschen helfen Menschen" sowie der Tennisclub Wedel für seine Jugendarbeit Unterstützung der Kurt-und-Karin-Barnekow-Stiftung.

Karin Brennecke-Barnekow hatte es sich nicht nehmen lassen, gemeinsam mit den Stiftungsvorstandsmitgliedern Frank Schneider und Thomas Gollub, den Scheck bei Bürgermeister Niels Schmidt persönlich abzugeben und zu hören, wie die Mittel verwendet werden. Der Bürgermeister, dessen Arbeit und dienstliche Kontakte nicht immer nur angenehm sind, strahlte: "Von Terminen wie diesen kann ich gar nicht genug bekommen!" Er würdigte das seinerzeitige Engagement des Unternehmens und dessen späte Folgen für die Stadt. Niels Schmidt sagte: "Meinen allerherzlichsten Dank!" Sprachs und revanchierte sich bei Karin Brennecke-Barnekow mit einem prächtigen Amaryllis-Strauß. (Jörg Frenzel/kommunikateam GmbH, 12.11.2017)

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