"Mir wurde super geholfen!"

Der Verein Kindesglück und Lebenskunst gibt Schwerstkranken und ihren Angehörigen wichtige Unterstützung

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Anke Eckert (links) fühlt sich bei Dörthe Bräune und den anderen aus dem KuL-Team gut aufgehöben. Foto: Frenzel
Anke Eckert (links) fühlt sich bei Dörthe Bräuner und den anderen aus dem KuL-Team gut aufgehoben. Foto: Frenzel

Anke Eckert wird nie wieder vergessen, was sie fühlte, als der Befund feststand. "Für mich war es ein Schock." Brustkrebs!  Und dabei war sie doch erst 40 Jahre alt. Gerade waren sie und ihr Mann ist das neue Haus eingezogen, Zwei süße Kinder machten die Familie komplett, im Job lief es gut - und dann das...

Das war vor drei Jahren. In solchen Momenten fragt man sich nach dem Sinn. Es sind Augenblicke der Verzweiflung. Und es sind Tage, in denen Familie und gute Freundinnen und Freunde wichtig sind. Da sie jedoch auch durch die Diagnose belastet sind, ist eine Unterstützung von einer externen Institution wichtig. Hier kann der Verein KuL unterstützen. Anke Eckert geht es mittlerweile wieder besser, insbesondere auch Dank der Unterstützung durch KuL. Sie sagt: "Mir wurde super geholfen!"

Der Kontakt kam über eine andere wichtige Institution zustande: Die Familienbildung Wedel betreibt in Appen, wo Anke Eckert wohnt, eine Spielgruppe, in der sich ihre Kinder wohlfühlen. Während sie die medizinischen Prozeduren durchlief wie Chemotherapie, Operation, noch eine Chemotherapie, Bestrahlung, noch eine Operation, unterstützten die Fachkräfte von KuL die Familie. "Zunächst einmal hatte ich jederzeit eine kompetente und mitfühlende Ansprechpartnerin. Das ist ungeheuer wichtig, weil Unsicherheit eine große Qual ist." Außerdem wurde natürlich auch ganz praktisch geholfen. Ankes Ehemann konnte nicht ständig frei machen - aber wer kümmert sich da um die Kinder, wenn Omas und Opas auch mal Zeitprobleme haben? "Da haben wir der Familie einen Familienpaten für die Kinder zur Seite gestellt.“, sagt Dörthe Bräuner, die gemeinsam Leena Molander den Verein führt. Die geschulten Familienbegleiter sind den Kindern durch Zuhören, Dasein, Vorlesen, Spielen ,eine wichtige Stütze und entlasten dadurch das gesamte Familiensystem. Sie sorgen für eine Struktur in dem neuen und oft verunsichernden Alltag.

Nachdem Anke Eckert ihre Therapien abgeschlossen hatte, begann die psychische Verarbeitung des Geschehenen. KuL bietet eine Krebsberatung durch Psychoonkologen an, unterstützt ganz konkret bei individuellen rechtlichen und psychosozialen Fragen, organisiert aber auch unter anderem Selbsthilfegruppen. Und in einer dieser Gruppen fühlt sich Anke Eckert gut aufgehoben. Regelmäßig trifft man sich, in der Zwischenzeit hält man Kontakt per Telefon oder digital.

Neben der Teilnahme an der Selbsthilfegruppe bietet KuL die systemische Beratung, welche die gesamte Familie mit den Bedürfnissen des Einzelnen im Fokus hat. Es geht unter anderem um die Frage: Über welche Ressourcen verfügt jedes Familienmitglied, welche können gestärkt werden? An den jeweiligen Bedürfnissen wird im Familiensystem gemeinsam gearbeitet, so dass ein neues Gleichgewicht hergestellt werden kann.

Ebenso ist eine Begleitung der Kinder und jugendliche Angehörigen der Erkrankten für eine gesunde Weiterentwicklung wichtig. KuL bietet durch erfahrene Fachkräfte geleitete Gruppen mit gleichaltrig Betroffenen oder auch im Einzelsettings an.
Anke Eckert: "KuL unterstützt mich und meine Familie in einer schwierigen Lebensphase. Und dafür bin ich dankbar." (Jörg Frenzel/kommunikateam GmbH)

 

Mit freundlicher Unterstützung von...