Moritz Rosemeier sagt danke!

Wedeler Freiwilliger in Kambodscha hatte um Spenden für "seine" Schule gebeten - und wurde kräftig unterstützt

in Leben in Wedel, Top-News

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Hurra, es kann weitergehen! Moritz Rosemeier und die kambodschanischen Schulkinder freuen sich gemeinsam.
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Hier wird ganz klar, welche Wedeler Institution kräftig gespendet hat.
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Das Pädagogen-Team ist etwas kleiner geworden.

Seit meinem letzten Bericht ist nun schon etwas Zeit vergangen, weshalb ich die vergangenen Ereignisse an unserer Schule möglichst kompakt zusammenfassen möchte.

Zuallererst möchte ich mich ganz herzlich bei allen Spendern und Spenderinnen bedanken, die unsere Schule finanziell unterstützt haben. Durch diese eingegangen Spenden konnten einige einheimische LehrerInnen bezahlt und dadurch ihre Entlassung verhindert werden! Einen kleinen Teil der überraschend großen Summe, investierten wir außerdem in Unterrichts- und Sportmaterialien, wie Buntstifte und Fußbälle, sodass sich der Unterricht nun etwas abwechslungsreicher gestalten lässt. Vielen Dank im Namen der ganzen Schule!

Trotz der hilfreichen Spenden, mussten leider einige Veränderungen getroffen werden, um die Schule weiterhin finanzieren und über Wasser halten zu können. So hatte unsere Schulleiterin keine andere Wahl, als einen Großteil der LehrerInnen aus Phnom Penh zu entlassen, da deren Gehälter höher waren, als sie aufbringen konnte. Dies war eine sehr schwierige Entscheidung, denn der Großteil von ihnen war seit Gründung der Schule ein wesentlicher Bestandteil der Schulgemeinschaft, dennoch war dieser Schritt notwendig. Als Ersatz gelang es Mouy, der Schulleiterin, zwei bereits pensionierte Lehrer aus der nahen Umgebung zu rekrutieren. Da jedoch trotzdem einige Lücken im Studenplan entstanden, wurden die  Bauarbeiter unserer Schule in den Unterricht mit eingespannt. So werden die SchülerInnen nun auch in  „Gardening“ unterrichten: in diesen Stunden werden Pflanzen gegossen, Rasen gemäht oder bei Holzarbeiten geholfen. Die Kinder dürfen also richtig mit anpacken!

Eine sehr positive Entwicklung der letzten Wochen ist, dass die Anzahl der Personen, die unsere Schule als Freizeitzentrum besuchen, stetig steigt. Diese Besucher kommen vor allem, um sich bei der Hitze in den Schwimmbädern abzukühlen, oder sich mit ihren Freunden oder ihrer Familie für ein Picknick am See zu treffen. Dadurch generiert die Schule zurzeit zusätzliche Einnahmen und die Hoffnung, die Schule in Zukunft auf diesem Wege dauerhaft finanzieren zu können, steigt. 

Momentan bereiten sich Schüler, sowie Lehrer fleißig auf das kambodschanische Neujahrsfest vor, dass jährlich Mitte April stattfindet. Zu diesem Anlass wird es an unserer Schule eine große Feier geben, um noch einmal Spenden zu sammeln und die Schule gleichzeitig bekannter zu machen. Es wird ein großes Fußballturnier, eine Tombola und einige andere Aktivitäten geben, um die Gäste möglichst gut zu unterhalten. Wir hoffen sehr, dass diese Veranstaltung erfolgreich wird, sodass auch in Zukunft viele Menschen das „Seametrey Children’s Village“ besuchen und die Schule lange erhalten bleibt. (Moritz Rosemeier, 7.4.2017)

Was Moritz Rosemeier bisher erlebte, lesen Sie hier

Mit freundlicher Unterstützung von...