Polizei und Feuerwehr retten erschöpftes Tier aus der Elbe

Erst hieß es, es sei ein Waschbär, doch tatsächlich ging es um einen Marderhund

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Ein junger Marderhund klammert sich an ein Brett im Hafenbecken. nach dem Elbe-Bad. Foto: Polizei
Erschöpft, aber lebendig: der junge Marderhund nach dem Elbe-Bad. Foto: Polizei

Am Donnerstagnachmittag, 30. Dezember, ist es zu einem ungewöhnlichen Wildtiereinsatz in der Wedeler Elbhafenanlage gekommen.
Um 13.08 Uhr alarmierten Passanten die Polizei, da sie einen pelzigen Vierbeiner, mutmaßlich einen Waschbär, an einem Brett in hilfloser Lage der Hafenanlage bemerkten. Das Tier kam aus eigener Kraft nicht mehr aus dem Becken.

Bei dem zotteligen Wesen handelte es sich allerdings, wie sich später herausstellte und am Montag auch von der Polizei bestätigt wurde, um einen Marderhund, der einem Waschbär ähnelt. Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Wedel bargen das Tier mithilfe eines Schlauchboots. In einer Transportbox ging es weiter zur Wildtierauffangstation nach Sparrieshoop. Dort tauften ihn die Mitarbeiter auf den Namen Tommy.

Achtung! Da es sich bei Marderhunden um eine invasive Tierart (Neozoen) handelt, die aus fernen Lebensräumen zugewandert ist, dürfen Marderhunde bei uns nicht ausgewildert werden. (Michael Rahn/Kommunikateam mit Material der Polizeidirektion Bad Segeberg, 3.1.2022)

 

Letzte Änderung: 03.01.2022

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