Präsident von Schöning

Jens von Schöning übernahm die Führung des Rotary Clubs Amt von Joachim Rehder

in Leben in Wedel, Top-News

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Der Bauunternehmer wurde von einem Arzt abgelöst. Der Orthopäde Jens von Schöning folgt Joachim Rehder im höchsten Amt des Rotary Club Wedel. Er wurde für ein Jahr zum Präsidenten des wohltätigen Vereins ernannt. Auf der turnusmäßigen Mittwochs-Versammlung warf der neue Präsident einen Blick in die Zukunft und der alte zog Bilanz seiner "Regentschaft".

Jens von Schöning will auf jeden Fall die Aktionen fortsetzen, mit denen die Rotarierer seit Jahren für strahlende Kinderaugen und gute Stimmung in der Stadt sorgen: Weihnachtsbaum-Schlagen für die Kitas beispielsweise oder auch die unverzichtbar gewordene Berufsberatungs-Börse für Schulabgänger. Obwohl Rotary als weltweit tätige Institution viele Projekte rund um den Globus realisiert, möchte Prüsident von Schöning insbesondere die Menschen in Not vor Ort unterstützen. "Wir wollen schauen, was um uns herum passiert. Schon lokal gibt es viele Aufgaben zu erfüllen und Probleme zu lösen", sagte er. Das werde von den Menschen der Region sehr angenommen. Sportvereine stehen in seinem Fokus - allerdings ohne soziale, kulturelle und andere gesellschaftliche Initiativen zu vernachlässigen.

Weiterführen will er auch die Vernetzung der regionalen Rotary Clubs sowie die Förderung der gemeinsam mit seinem Vorgnänger Rehder ins Leben gerufenen Nachwuchs-Organisation Rotaract. Diese Aufgaben sind längerfristig zu sehen und lassen sich nicht in einer einjährigen Amtszeit umsetzen, deshalb hatten der jetzt scheidende Präsident und der neue schon im Vorfeld diesen Kurs gemeinsam abgesteckt.

Über den sehr kraftvollen Start von Rotaract freute sich Joachim Rehder in seiner Bilanz denn auch besonders. Gemeinsam mit jungen Leuten aus Pinneberg hatten die Wedelerin Laureen Lotter und Freunde die Grundsteine gelegt, damit die neue Rotaract-Gruppierung auch kein Strohfeuer bleibt. Gründungsformalitäten waren allerdings durch Corona etwas gebremst worden. Innovationspreis, Schwedenreise, Bewerbungstraining - das waren nur einige der Aktivitäten, auf die der Past-Präsident zurückblickte. Doch auch auf unvorhergesehene Notfälle hatte Joachim Rehder seine Rotary-Freundinnen und Freunde reagieren lassen und sie dann bewogen, zusätzliche Hilfe zu leisten und ihre Portemonnaies einmal mehr aufzumachen.Ein Beispiel dafür war die Unterstützung einer Frau, die nach dem Tod ihres Ehemannes mit einem Kleinkind und gerade geborenen Zwillingen in finanzieller Not zurückblieb. Die dann erhaltene Zustimmung und Unterstützung der Rotarier, die eine tief humane Einstellung zeigt, waren für Joachim Rehder wohl der Grund, warum er eine gefühlvolle Bilanz zog: "Dieses Präsidentschaftsjahr hat mich meinen Rotary-Freundinnen und -Freunden näher gebracht. Und es hat mich glücklich gemacht." (Jörg Frenzel/kommunikateam GmbH, 30.6.2020)   

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