Reiten und genießen im Outback-Paradies

Wedelerin unterwegs: Lara Lehmann arbeitet auf einer australischen Pferdefarm

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Süß aber noch namenlos: Lara Lehmann muss sich auch um das niedliche Fohlen kümmern.
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Süß aber noch namenlos: Lara Lehmann muss sich auch um das niedliche Fohlen kümmern., Süß aber noch namenlos: Lara Lehmann…
Was für eine Küste! kein Wunder, dass die Wedelerin dort gern ihre Freizeit verbringt.
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Was für eine Küste! kein Wunder, dass die Wedelerin dort gern ihre Freizeit verbringt., Was für eine Küste! kein Wunder, dass…
Beste Stimmung mit kleinen Rackern:  Eli und Scarlett kommen mit Lara prächtig zurecht.
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Beste Stimmung mit kleinen Rackern: Eli und Scarlett kommen mit Lara prächtig zurecht., Beste Stimmung mit kleinen Rackern: …
Na, klappt doch! Der Surf-Kursus auf Bali hat beste Ergebnisse gebracht. Fotos: pr
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Na, klappt doch! Der Surf-Kursus auf Bali hat beste Ergebnisse gebracht. Fotos: pr, Na, klappt doch! Der Surf-Kursus auf Bali…

"Irgendwie hab ich so unendlich viel erlebt hier. Ich weiß gar nicht so genau, was ich alles schreiben soll!" Die Wedelerin Lara Lehmann ist unterwegs auf Weltreise und gerade in Australien. Lara Lehmann ist eine hervorragende Reiterin seit ihrer Kindheit und verbrachte Stunden um Stunden auf dem Catharinenhof - jetzt ist die Yalambi Farm rund drei Stunden von Perth entfernt ihr Arbeitsplatz und Zuhause auf Zeit. Und sie fühlt sich wohl: "Ich wohne bei der Familie Hovell direkt auf der Farm, die haben zwei kleine Kinder, die drei Jahre alte Scarlett und den fünfjährigen Eli. Die sind super süß und haben mich schnell sehr lieb aufgenommen!"

"Mein Tag startet um 7.30 Uhr mit dem Füttern der Pferde. hier auf der Farm stehen so etwa 50 Tiere. Die Pferde sind alle noch recht jung und gehen gerade das erste Mal zu Turnieren! Auch die sind etwas anders als die deutschen. Sie sind hier wirklich klein und einfach im Gegensatz zu dem, was ich von zuhause kenne. Die meisten Pferde auf der Farm haben deutsche Abstammungen oder kommen sogar direkt aus Deutschland oder Holland. Also habe ich gar nicht so das Gefühl, dass ich auf der anderen Seite der Erde bin", berichtet sie.

Nach dem Füttern kommen die Hengste, die über Nacht im Stall stehen, auf ihre Weiden. Die Ställe müssen gesäubert werden und danach beginnt das Reiten oder die Pferde für die Farmer Rory und Emily Hovell müssen fertig gemacht werden. "Etwa einmal die Woche wird gesprungen und einmal die Woche kommt eine Frau aus der Gegend zum Dressurunterricht. Bei ihr hatte ich auch schon ein paar Stunden", erzählt Lara Lehmann

Um den Pferden etwas Abwechslung zu geben, wird öfters ausgeritten. Eine Runde um die Farm dauert rund 40 Minuten. Lara Lehmann: "Da kann man sich vorstellen, wie groß das hier ist. Die haben sogar einen eigenen kleinen See! Und wenn man hier durch den Nationalpark reitet, bleibt einem die Luft weg: Neben dir hüpfen die Kängurus durch die Büsche und über dir fliegen die Papageien!"

Nachmittags gegen 15 Uhr wird begonnen, die Hengste wieder in die Ställe zu holen, nach saubermachen wird gegen 16 Uhr gefüttert, Feierabend ist eine Stunde später. Lara Lehmann: "Abends mach' ich auch oft noch den Night check, da ich ja auf der Farm wohne. Dazu gehört, den Pferden aus dem Stall Heu zu geben, nach den Fohlen schauen, allen Wasser geben und das Licht ausmachen."

"Sobald das Licht aus ist, merkt man erst, wie weit man im Nirgendwo ist. Man glaubt gar nicht wie dunkel es hier werden kann, wenn man in Deutschland aufgewachsen ist. Und der Sternenhimmel ist fantastisch schön." Und nicht nur der Sternenhimmel. Lara Lehmann erzählt: "Die Farm ist nur 20 Minuten von Margaret River entfernt, einem der besten und bekanntesten Weingebiete in Australien. Ich nutze meine freien Tage, um die traumhafte Gegend mit wunderschönen Stränden und Steinküsten zu entdecken."

Ihre Entscheidung, nach der absolvierten Ausbildung zur Zahntechnikerin erst einmal ein bisschen die Welt zu erkunden, bevor die Routine bis zum Rentenalter fesselt, gehörte zu den guten in Lara Lehmanns Leben. Schon auf dem Zwischenstopp auf dem Weg auf den fünften Kontinent ließ sie beim Surf-Kursus auf Bali schon mal ihre Seele baumeln, bummelte durch Singapur und ließ so das Gewohnte, die eingefahrenen Gleise, die Enge hinter sich.

Am anderen Ende der Welt wird selbst die Maloche zum Vergnügen. "Wenn man mit Pferden arbeitet, ist kein Tag wie der andere und man weiß nie, was morgen passiert", sagt Lara Lehmann und freut sich auf Dinge, die sie Zuhause nie erleben würde: "Jetzt kommen auch wieder die Wale an der Küste vorbei und das ist mein nächstes Ziel: einen Wal sehen!" (Jörg Frenzel/kommunikateam GmbH,18.6.2017)

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