Sicherheit und Pflege: Einzelne Bäume im Stadtgebiet werden gefällt

Nachpflanzungen noch bis Jahresende und im kommenden Frühjahr.

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Ausnahme: Im Normalfall werden nur Bäume gefällt, die durch ihren schlechten Zustand Anwohner und Passanten gefährden. Im Fall des Birnbaums am Mühlenteich wurde in diesem Herbst auch ein fast gesunder Baum gefällt. Der Grund: Hier gefährden herabfallenden Birnen die Verkehrsteilnehmenden und locken als Birnenmatsch Wespen an. Foto: Stadt Wedel/Kamin
Ausnahme: Im Normalfall werden nur Bäume gefällt, die durch ihren schlechten Zustand Anwohner und Passanten gefährden. Im…

Die Stadt Wedel schützt Verkehrsteilnehmer und Anwohner durch regelmäßige Baumpflegemaßnahmen am Baumbestand im Stadtgebiet. Als Ergebnis der regelmäßigen Kontrollgänge werden die dabei erfassten Mängel am Baumbestand beseitigt. Bauhofmitarbeiter haben bereits mit den beauftragten Fällarbeiten begonnen.

Es werden vor allem tote oder fast abgestorbene Bäume entnommen. Dazu gehören etliche Birken am Gnäterkuhlenweg. Dabei handelt es sich vermutlich um Spätfolgen des extrem heißen Sommers im Jahr 2018.

Weitere tote Bäume befinden sich am Parkplatz Theaterstraße (Ahorn), Gertrud-Seele-Weg (Kastanie), Ernst-Thälmann-Weg (Vogelbeere), Parkplatz Julius-Leber-Weg (Vogelbeere) und  Parkplatz Friedrich-Eggers-Straße (Bergahorn).

Weiterhin werden einige kränkelnde oder nicht mehr entwicklungsfähige Bäume gefällt. Hierzu gehört ein Haselstrauch an der Rissener Straße, eine Birne am Parkplatz Goethestraße, 2 Birken am Schulauer Moorweg mit Stammfäule und Schräglage und ein trauriges Exemplar von Kugelahorn vor der Bahnhofstraße 43. Eine schräge, sich weiterhin neigende Platane in der Gorch-Fock-Straße wurde bereits durch eine Fremdfirma während der Baumpflegarbeiten entnommen.

Eine kleine wild gewachsene Robinie mit 10 Zentimetern Stammdurchmesser, die in die Nachbargehölze wächst, wird in der Rathauspassage entnommen.

Zudem wurde ein fast gesunder Baum in der Mühlenstraße gefällt: es handelt sich um die Birne nahe des Mühlenteichs. Die jedes Jahr herabfallenden Früchte sind zunehmend Ärgernis der Gehwegnutzer. Es ist rutschig und die Wespen werden angelockt; insbesondere Schulkinder fühlen sich dort dann nicht mehr sicher. Hierzu hatten die Stadt Wedel mehrere Beschwerden erreicht. Eine Nachpflanzung wird zwar erfolgen, aber nicht an gleicher Stelle. Das liegt auch daran, dass ein neuer Baum an dem Standort mitten im Geh- und Radweg kaum ausreichende Entfaltungsmöglichkeiten hätte.

Die meisten Bäume unterliegen aufgrund ihrer Art oder ihres geringem Umfang nicht der Baumschutzsatzung. Viele Standorte eignen sich außerdem nicht mehr zur Neubepflanzung. Nachpflanzungen finden dennoch statt: unter anderem werden 10 Obstbäume im Autal ergänzt. Dreizehn weitere Pflanzstandorte befinden sich an der Schulauer Straße, am Parkplatz Küsterstraße, im Ernst-Thälmann-Weg, Gorch-Fock-Straße vor der Kursana, am Hans-Böckler-Platz und dem Wanderweg am ZOB. Weitere Pflanzstandorte werden noch zur Wiederbepflanzung vorbereitet und dann im Frühjahr bestückt. (30. Oktober 2019, Stadt Wedel/Kamin)

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