Volkstrauertag: Gedenken auf dem Friedhof am Breiten Weg

Zentrale Gedenkveranstaltung am 13. November um 11.30 Uhr auf dem Friedhof am Breiten Weg

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Am Sonntag, 13. November, findet die gemeinsame Gedenkfeier für die Toten der Weltkriege und der Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft wieder an der Gedenkstätte der Stadt Wedel auf dem Friedhof am Breiten Weg (Zugang Ecke Egenbüttelweg) statt. Foto: Stadt Wedel/Kamin
Am Sonntag, 13. November, findet die gemeinsame Gedenkfeier für die Toten der Weltkriege und der Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft wieder an der Gedenkstätte der Stadt Wedel auf dem Friedhof am Breiten Weg (Zugang Ecke Egenbüttelweg) statt. Foto: Stadt Wedel/Kamin

Anlässlich des diesjährigen Volkstrauertages am Sonntag, 13. November, findet die gemeinsame Gedenkfeier für die Toten der Weltkriege und der Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft in Wedel wieder an der Gedenkstätte der Stadt Wedel auf dem Friedhof am Breiten Weg (Zugang Ecke Egenbüttelweg) statt. Der Beginn ist um 11.30 Uhr. Zur Gedenkstunde laden Stadtpräsident Michael Schernikau, Bürgermeister Gernot Kaser und der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. ein.

Nach der Begrüßung durch den Stadtpräsidenten der Stadt Wedel, Michael Schernikau, hält Pastorin Susanne Huchzermeier-Bock von der Ev.-Luth. Kirchengemeinde Wedel vor der Kranzniederlegung die Gedenkansprache. Sie vertritt Pastor Markus Masch von der Freien Evangelischen Gemeinde, Höbüschentwiete, der aus organisatorischen Gründen die Veranstaltung nicht begleiten kann. Die musikalische Umrahmung übernimmt der Spitzerdorf-Schulauer Männergesangverein von 1886 unter der Leitung von Camelia Trapp.

Mit Blick auf die Corona-Pandemie wird die Veranstaltung nach Möglichkeit im Freien stattfinden. Besuchende werden deshalb gebeten sich bei Regen mit entsprechend wetterfester Kleidung auf den Weg zur Veranstaltung zu machen.

Nach der Gedenkstunde am Ehrenmal werden Vertreter der Stadt Wedel und des Volks­bundes einen Kranz am Grab der Todesopfer aus dem ehemaligen „KZ-Außenkommando Wedel“ am Hauptweg des alten Friedhofteils niederlegen.

Im vorvergangenen Jahr hatten Vertreterinnen und Vertreter der politischen Fraktionen am Volkstrauertag mit einem zeitlosen Friedensgedicht als Video eine Friedensbotschaft gesendet, das ein Gedenken in Präsenz wegen der Corona-Auflagen nicht möglich war und das in diesem Jahr leider aktueller ist denn je.

(Achtung: Wenn Sie diesem Link folgen, verlassen Sie die Plattform www.wedel.de und werden auf die Plattform YouTube mit den dort geltenden Datenschutz-Standards weitergeleitet.)

 

 

Hintergrund:

Der Volkstrauertag gehört zu den wichtigsten Gedenktagen in Deutschland, an denen der Toten der Weltkriege und der Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft, aber auch der gegenwärtigen Konflikte gedacht wird. Die Bedeutung des Gedenktages bringt auch die zentrale Gedenkfeier unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten im Plenarsaal des Deutschen Bundestages zum Ausdruck. Die Mahnung zum Frieden und zur Versöhnung ist bei aller Veränderung der Erinnerungskultur bis heute die zentrale Botschaft des Volkstrauertages geblieben.

Die Zentrale Gedenkstunde im Plenarsaal des Deutschen Bundestages unter Schirmherrschaft der Bundestagspräsidentin wird wieder um 13:30 Uhr stattfinden und im ZDF, auf Phoenix und im Parlamentsfernsehen live übertragen werden.

Die Gedenkstunde zum Volkstrauertag wird mit dem Partnerland Lettland begangen. Gemeinsam wird an die gemeinsame weitreichende Geschichte bis hin zur heutigen Partnerschaft in einem vereinten Europa der freiheitlichen und friedlichen Demokratien erinnert. Zugleich wird in diesem Jahr im Besonderen der Toten des Angriffskrieges gegen die Ukraine gedacht.

Es sprechen Vertreter der Zivilgesellschaft aus beiden Ländern. Der Hamburger Knabenchor sowie ein Ensemble des Musikkorps der Bundeswehr werden die Veranstaltung musikalisch gestalten.

Letzte Änderung: 10.11.2022

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