Wilderer in Holm am Werk

Hegering 5 bittet Bürgerinnen und Bürger um Mithilfe

in Leben in Wedel

Erschütternder Anblick: Die Decke, wie Jäger das Fell eines Tieres nennen, wurde von den Wilderern einfach in einen Knick gehängt. Foto: KJS Pinneberg
Erschütternder Anblick: Die Decke, wie Jäger das Fell eines Tieres nennen, wurde von den Wilderern einfach in einen Knick…

In Holm treibt ein Wilderer sein Unwesen. Passanten fanden am Montag, 23. April am Zweiten Schierlohweg in den Holmer Sandbergen ein Stück Rehwild. „Es wurde fachmännisch zerwirkt und die Decke für jedermann sichtbar in den Knick gehängt“, sagt Hegeringleiter Detlef Kleinwort. Für Nicht-Jäger bedeutet das: Das Tier wurde ausgeweidet, das Fell abgezogen und Kopf über einen Ast gehängt – ein trauriger Anblick.

Da das ganze „fachmännisch“ geschah, muss der Täter kein Laie gewesen sein, sondern Erfahrung gehabt haben. Die Jäger haben Strafanzeige erstattet. Die Tat ist nach § 292 des StGB eine Straftat gegen das Vermögen und gegen Gemeinschaftswerte und ist mit drei Jahren Haft und in besonders schweren Fällen mit bis zu fünf Jahren Gefängnis bewehrt.

Nun bitten die Jäger um Hilfe. Spaziergänger, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben – auch in den Wochen davor – sollte ihre Erkenntnisse bei der Polizei melden oder Kontakt zu Kleinwort unter der Mailadresse hrl5(at)kjs-pinneberg.de aufnehmen.(Kreisjägerschaft Pinneberg, 28.4.2018)

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