Zwei Organisationen bündeln ihre Hilfe für Kinder

Der Kinderschutzbund und der Verein Kindesglück und Lebenskunst (KuL) kooperieren künftig bei der Hilfe für Kinder, deren Eltern schwer erkrankt sind.

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Fünf Frauen lächeln in die Kamera
Fünf Frauen, ein Ziel: Kindern in schwierigen Zeiten einen Halt geben! Foto: KuL

„Mal abschalten, mit Anderen spielen, über deine Probleme reden, oder einfach mal chillen“ - mit diesem Slogan wirbt der Kinderschutzbund in Wedel seit sechs Jahren für das Projekt „Anker“. Das ist eine Initiative, die es sich zur Aufgabe gemacht, Kindern mit psychisch belasteten Eltern zu helfen und zu unterstützen. Den Kindern in seelisch schwierigen Zeiten einen neuen Schutz- und Freiraum zu bieten, das ist auch ein großes Anliegen der Initiative Kindesglück und Lebenskunst, die von Dörthe Bräuner und Leena Molander geführt wird.

Künftig arbeiten die beiden Organisationen bei dieser Aufgabe zusammen. "Der Verein Kindesglück und Lebenskunst hat dafür wunderschöne Räume und tolle Gruppenleiterinnen und -leiter. Wir unterstützen uns gegenseitig bei der Beratung. Das ist eine Bereicherung für alle Beteiligten", sagt Bonny Redelstorff vom Kinderschutzbund Wedel.

Leena Molander (Kul) freut sich, das Angebot zur Entlastung von Kindern mit psychisch belasteten Elternteilen weiter ausbauen zu können. "Wir arbeiten in kleinen Gruppen, die von einer qualifizierten und erfahrenen Fachkraft begleitet werden. Die Kontaktaufnahme kann auch gern direkt über KuL erfolgen." Auch Familienangehörige, Kita-Mitarbeitende, Lehrkräfte, Schulsozialpädagogen, Ärzte und andere können sich als Multiplikatoren nach entsprechendem Einverständnis unter Einhaltung des Datenschutzes an den Kinderschutzbund oder KuL wenden.

Die Kosten für die Teilnahme liegen bei 30 Euro im Quartal. Das Angebot ist spendenfinanziert. (Michael Rahn/Kommunikateam GmbH, 18.1.2022)

 

Letzte Änderung: 18.01.2022

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