Juni 1957 – Das Elbhochufer erhält ein Schule

Albert-Schweitzer-Schule

[Stadt Wedel] Eine neue Schule wurde im Juni 1957 eingeweiht. Da die bisherigen drei Volksschulen (ABC-Schule, Theodor-Storm-Schule und Schule Altstadt) schon seit Jahren mit Schülern überbelegt waren, wurde im Neubaugebiet am Elbhochufer ein Schulneubau errichtet.

In die damals noch „IV. Volksschule am Elbhochufer“ genannte Einrichtung wurden ab Ostern 1957 rund 400 Schüler und 9 Lehrer aus anderen Wedeler Volksschulen umgeschult. Der Schulbetrieb wurde mit 12 Klassen aufgenommen, die aber zum Teil zunächst zusammen unterrichtet wurden. Die Grundschulklassen waren zweizügig, in der Oberstufe gab es vier Klassen. Ein 9. Schuljahr wurde erst im Folgejahr eingerichtet. Als erster Schulleiter wurde der Mittelschullehrer Hans Baumgärtel ernannt. Die Schule wurde im September 1957 nach dem in Afrika wirkenden Arzt und Friedensnobelpreisträger Albert Schweitzer benannt. Zum Schuljahr 1969/70 wurde die Volksschule Albert-Schweitzer-Schule zur Grundschule. Die Schüler der Klassen 5–9 und einige Lehrer wurden in die Hauptschulen ABC-Straße und Theodor-Storm-Schule umgeschult.

(Text: Stadtarchiv Wedel)

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