März 1973 –Ufer-Lichtspiele an der Feldstraße schließen

Kino in der Feldstraße

Im März 1973 schloss das Kino Ufer-Lichtspiele an der Feldstraße und wurde zu einem Supermarkt umgebaut. Die Ufer-Lichtspiele sind zu dem Zeitpunkt das einzige Kino Wedels gewesen und waren mit einem Saal für 600 Personen kaum noch rentabel. Das war, als das Gebäude 1957 erbaut wurde, noch anders. Zu diesem Zeitpunkt konnten hier noch drei Kinos nebeneinander bestehen. Der Inhaber der Ufer-Lichtspiele Ludwig Schröder hatte damals noch das Schauburg-Kino in der Bahnhofstraße in Pacht, in das 1971 die Stadtbücherei zog. Zudem gab es das Roland-Kino in der Rolandstraße, das auch wenige Jahre zuvor schließen musste. Der Betreiber Schröder beklagte, dass zum einen die Wedeler nur noch die Neuerscheinungen in den Hamburger Filmtheater besuchen würden und sich zum anderen der Trend zu kleineren und persönlicheren Kinos ihm das Geschäft verderben würde. Die größte Konkurrenz aber war wohl das "Heimkino": der Fernseher im Wohnzimmer. (Text: Stadtarchiv Wedel)

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