1200 Euro Teilnahmegebühren zugunsten von "Wedel für Kinder"

Google Deutschland, BASF und Universität Mannheim bei erstem AstraZeneca Zukunftssymposium in Wedel

Wie hält man die Innovations-Pipeline gefüllt? Was ist erforderlich, um langfristig neue Ideen erfolgreich umzusetzen?  Jens Monsees, Head of Healthcare & CPG, Google Deutschland, Dr. Thomas Weber, Geschäftsführer BASF Future Business GmbH, und Professor Christian Homburg, Lehrstuhl für Angewandte Betriebswirtschaftslehre und Marketing der Universität Mannheim, erläuterten ihr Verständnis von erfolgreichem Innovationsmanagement beim ersten AstraZeneca Zukunftssymposium in Wedel.

 Rund 30 Teilnehmer aus Unternehmen wie Commerzbank, RWE, Novartis, Lufthansa Technik, Volkswagen oder Bremer Landesbank waren der Einladung des forschenden Arzneimittelherstellers AstraZeneca in den Norden gefolgt. Die Teilnahmegebühren von insgesamt 1.200 Euro gingen an die lokale Initiative „Wedel für Kinder" - kurz Weki. Sabine Lüchau, Stadtpräsidentin in Wedel und Schirmherrin der Initiative der Wedeler Arbeiterwohlfahrt und des Kinderschutzbundes bei der Spendenübergabe: „Wir freuen uns sehr über das AstraZeneca Zukunftssymposium und die damit verbundene Spende. Das Geld werden wir dafür nutzen, uns auch weiterhin dafür einzusetzen, dass bei warmen Mahlzeiten in Schulen und Kindergärten in Wedel kein Kind aus finanziellen Gründen abseits stehen muss.“
„Innovation ist für langfristigen geschäftlichen Erfolg unentbehrlich“, so AstraZeneca Geschäftsführer Henning Wrogemann. „Mit dem Zukunftssymposium bieten wir eine Plattform für den Austausch zu diesem Thema über verschiedene Branchen hinweg. Es gilt, nicht nur vom berühmten ‚Blick über den Tellerrand‘ zu sprechen, sondern dies mit Veranstaltungen wie dieser ganz konkret umzusetzen.“

„Es sind drei Faktoren, die erfolgreiches Innovationsmanagement auszeichnen“, erläuterte Professor Christian Homburg in seinem Vortrag: „Erstens die frühzeitige Einbindung von Kunden bereits im Rahmen der Ideenfindung für neue Produkte. Zweitens Innovation als Thema des Top-Managements. Das heißt konkret, dass sich die obere Führungsebene ebenso viel mit Innovationen beschäftigt wie mit bestehenden Produkten. Und Drittens der Mut, Innovationsprojekte auch abzubrechen, wenn man merkt, dass man sich verrannt hat.“

 Doch woher kommen gute Ideen in der Regel? Eine Frage, zu der BASF Future Business Geschäftsführer Dr. Thomas Weber eine klare Antwort hat: „Erprobte und erfolgversprechende Ansätze zur Ideengenerierung sind die Öffnung des Innovationsprozesses von Unternehmen und damit die aktive strategische Nutzung der Außenwelt , die gezielte Suche nach innovativen Ansätzen durch sogenannte Scouts  und vor allem die Pflege eines starken externen Netzwerks, z.B. mit Forschungseinrichtungen und anderen Unternehmen. Vor allem aber auch ein starkes internes Netzwerk ist wichtig, um bereits intern verfügbares Wissen optimal zu nutzen“.

Für Jens Monsees sind Neue Medien und Innovationsmanagement unzertrennlich miteinander verwoben. „Die Welt wird nicht digital – sie ist es bereits. Das gilt es bei jeder neuen Idee zu berücksichtigen“. Beim Innovationsmanagement sei entscheidend, mutig, neugierig, offen und authentisch zu sein, so der Google-Healthcare Chef. (AstraZeneca, 05.11.2010)

 

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