Fluttor in Position gehalten: Stadt sucht beherzten Helfer

Etwa 50-jähriger Passant verhindert möglichen Unfall. Einsatzkräfte und Stadt wollen "Danke" sagen.

in Top-News, Freiwillige Feuerwehr

Die Einsatzkräfte der Stadt Wedel hatten beim Fluttor am Strandweg am 4. März einen zupackenden aber unbekannten Helfer.…

Die Stadt Wedel und ihre Einsatzkräfte suchen auf diesem Weg einen bescheidenen Helden, der im Regensturm selbstlos dem Wetter trotzend möglicherweise einen schweren Unfall verhindert hat.

Am Vormittag des 4. März gegen 9.45 Uhr fegte ein Sturm über Wedel, der starke Regenfälle mit sich brachte. Dabei löste sich ein Fluttor am Strandweg aus seiner Verankerung und drohte auf die Fahrbahn zu schwingen. Ein Passant bemerkte dies und hielt im strömenden Regen das Fluttor beherzt an seiner angestammten Position fest und verhinderte so, dass das Tor den Straßenverkehr gefährden konnte. Ein zufällig vorbeikommendes Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr erkannte die Situation und alarmierte die Kameraden, die schnell an der Einsatzstelle eintrafen und das Fluttor wieder befestigen konnten. Während dieser Arbeiten konnten sich die Einsatzkräfte zwar noch bei dem vom Regen völlig durchnässten Mann bedanken, bevor sie allerdings seinen Namen in Erfahrung bringen konnten, entschwand der Mann mit der Aussage: “Das war doch selbstverständlich.”

Da die Stadt Wedel und ihre Einsatzkräfte das tatkräftige und verantwortungsvolle Einschreiten des Mannes eben nicht für selbstverständlich, sondern für in positiver Weise bemerkenswert halten, bittet die Stadt Wedel den Mann, oder Menschen, die Hinweise auf den stillen Helden geben können, sich unter Telefon 04103/707-368 oder per E-Mail bei s.kamin(at)stadt.wedel.de zu melden. Die Stadt möchte sich gern - wenn gewünscht auch diskret - mit einer kleinen Anerkennung bei dem Helfer bedanken.

Der spontane Helfer ist nach Beschreibungen der Einsatzkräfte um die 50 Jahre alt und trug eine Regenjacke und einen Regenschirm. Weitere Einzelheiten konnten im Eifer des Einsatzes nicht festgehalten werden. Die Stadt Wedel jedenfalls ist froh, Einwohner zu haben, die beherzt eingreifen und Verantwortung übernehmen, wenn Mitmenschen in Gefahr sind. (11. März 2019, Stadt Wedel/Kamin)

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