Vermisster Schwimmer - Großalarm für Rettungskräfte!

Sonntagnachmittag: Mann trieb vom Strandbad aus Richtung Elbe-Fahrwasser - Suche bislang erfolglos

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Großeinsatz: Drei von 15 Einsatzbooten, die die Elbe vor Schulau absuchten.
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Großeinsatz: Drei von 15 Einsatzbooten, die die Elbe vor Schulau absuchten., Großeinsatz: Drei von 15 Einsatzbooten, die die…
Erster Ansatz: Die Freiwillige Feuerwehr Wedel fuhr mit der "Bürgermeister Balack" bis Höhe Kraftwerk, weil die starke Tidenströmung den Vermissten schnell elbauf gespült hätte haben können.
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Erster Ansatz: Die Freiwillige Feuerwehr Wedel fuhr mit der "Bürgermeister Balack" bis Höhe Kraftwerk, weil die starke…
Mit Stangen stocherten Helfer an der Böschung des Schulauer Hafens - fanden aber nichts.
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Mit Stangen stocherten Helfer an der Böschung des Schulauer Hafens - fanden aber nichts., Mit Stangen stocherten Helfer an…

Ein vermisster Schwimmer hielt am Sonntagnachmittag Feuerwehr, Polizei und DLRG in Atem. Gegen 14.30 Uhr hatten zwei Passanten am Strandbaddamm unabhängig voneinander gemeldet, dass eine männliche Person vom auflaufenden Wasser am Schulauer Hafen vorbeigetrieben wurde.

Bei der Freiwilligen Feuerwehr Wedel gab es Großalarm: "Menschenleben in Gefahr". Sie rückte mit fünf Fahrzeugen Richtung Elbe aus, ihre beiden Boote machten sich auf die Suche, ebenso wie zwei Boote der DLRG Wedel, weitere Boote der Wasserschutzpolizei sowie anderer Wehren und DLRG-Wachen. Sogar der Rettungshubschrauber wurde eingesetzt. Über mehrere Stunden hielten die Einsatzkräfte Ausschau - sogar bis Höhe Blankenese, wohin der Tidenstrom den Körper nach berechneter Zeit hätte getrieben haben können.

Die Helfer suchten die Böschung des Schulauer Hafens mit Stangen ab, durchkämmten auch mit Booten das Strandbad - allerdings vergebens. gegen 18.30 Uhr wurde die Suche eingestellt. Das Schicksal ist ungewiss.

Der Schwimmer soll zu einer Dreier-Gruppe gehört haben, die von Passanten beobachtet worden war. Nach der Vorbeifahrt eines Frachters waren von den dreien nur noch zwei zu sehen, verschwanden allerdings - und meldeten sich auch sie sich nicht bei den Rettungskräften, sodass angenommen wird, dass sie sich aus eigener Kraft ans Ufer retten konnten und dann in der Menge untertauchten.

Bürgermeister Niels Schmidt ist besorgt. "Solche Gefahren sind genau der Grund dafür, dass wir das Baden und Schwimmen am Strandbad nicht erlauben." Die fehlende Erlaubnis sollte die Menschen davon abhalten, sich ins Risiko zu begeben, das sie oft überhaupt nicht einschätzen können. "Alle Personen handeln hier auf eigene Gefahr - faktisch kann man nicht unterbinden, dass jemand dort ins Wasser geht." (Jörg Frenzel/kommunikateam, 2.8.2015)

www.feuerwehr-wedel.de

www.dlrg-wedel.de

 

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