27. Januar: Wedel gedenkt der Opfer des Nationalsozialismus

Veranstaltungen um 17 und um 19 Uhr.

in Rathaus & Politik, Top-News

Der Arbeitskreis der Stadt Wedel gegen Rechtsradikalismus erinnert auch an diesem 27. Januar an die Opfer des Nationalsozialismus. Foto: Stadt Wedel/Kamin
Der Arbeitskreis der Stadt Wedel gegen Rechtsradikalismus erinnert auch an diesem 27. Januar an die Opfer des Nationalsozialismus. Foto: Stadt Wedel/Kamin

Zusammen mit zahlreichen anderen Akteuren begeht der Arbeitskreis der Stadt Wedel gegen Rechtsradikalismus auch in diesem Jahr den 27. Januar im Gedenken an die „Opfer des Nationalsozialismus“. Um 19 Uhr ist eine Veranstaltung in der Stadtbücherei Wedel geplant. Hierfür ist allerdings für Teilnehmende eine Anmeldung bei Organisatorin Irmgard Jasker (E-Mail: irmgard(at)jaskers.de oder telefonisch unter 04103-3386) notwendig. Es gilt Maskenpflicht und die 2G Regel. Der Eintritt beträgt vier Euro für Erwachsene und einen Euro für Schüler.

Bereits um 17 Uhr gibt es ein Treffen am KZ-Gedenkstein in der Rissener Straße zur bundesweiten Aktion der Gedenkstätten „Lichter gegen Dunkelheit“

 

Der Arbeitskreis hat dazu folgende Einladung veröffentlicht:

 

Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus

Donnerstag, 27. Januar 2022,

19 Uhr in der Stadtbücherei Wedel

Der 27. Januar ist seit 1996 „Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus" und ist allen Opfern des NS-Regimes gewidmet. Der Gedenktag wurde im Januar 1996 durch den damaligen Bundespräsidenten Roman Herzog auf den 27. Januar festgelegt, dem Tag, an dem 1945 das KZ Auschwitz von der Roten Armee befreit wurde. In seiner Proklamation führte Roman Herzog aus: „Die Erinnerung darf nicht enden, sie muss auch künftige Generationen zur Wachsamkeit mahnen. Es ist deshalb wichtig, nun eine Form des Erinnerns zu finden, die in die Zukunft wirkt. Sie soll Trauer über Leid und Verlust ausdrücken, dem Gedenken an die Opfer gewidmet sein und jeder Gefahr der Wiederholung entgegenwirken.“

Am 1. November 2005 erklärte die Generalversammlung der Vereinten Nationen durch ihre Resolution 60/7 den 27. Januar zum „Internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocausts, Seit vielen Jahren bemüht sich der AK gemeinsam mit der WN-BdA (Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes - Bund der Antifaschisten), der Friedenswerkstatt und dem DGB-Ortsverband Wedel darum, jeweils zum 27. Januar eine Veranstaltung auszurichten, in der nicht nur der vielen Millionen Opfer des Naziregimes gedacht wird, sondern in der besonders die Lehren aus den Verbrechen im Mittelpunkt stehen. So war u.a. die Erziehung der Jugend in der rassistischen, nationalistischen und homophoben Ideologie des NS-Staates Gegenstand der Auseinandersetzung und andererseits der Widerstand als „Jugend gegen den NS-Staat“. In diesem Jahr wollen wir uns mit neofaschistischen Tendenzen im heutigen Deutschland befassen und damit der GGefahr der Wiederholung entgegenwirken".

 

Die Ausstellung „Neofaschismus in Deutschland“ der VVN-BdA ist die Grundlage der Auseinandersetzung mit der Thematik.

Die Ausstellung wird am 27. Januar im Rahmen der Gedenkveranstaltung in der Stadtbücherei VWedel eröffnet und dort während der Öffnungszeiten zu besichtigen sein.

Zur Einführung werden Jugendliche aus zwei Wedeler Schulen, der Gebrüder-Humboldt-Schule und der Ernst-Barlach-Gemeinschaftsschule, Aspekte der Auseinandersetzung mit dem Thema vorstellen."

Bereits um 17 Uhr gibt es ein Treffen am KZ-Gedenkstein in der Rissener Straße zur bundesweiten Aktion der Gedenkstätten „Lichter gegen Dunkelheit“

 

Wegen der Corona-Bestimmungen bitten wir um Anmeldung unter irmgard(at)jaskers.de oder telefonisch unter 04103-3386. Es gilt Maskenpflicht und die 2G Regel.

 

Letzte Änderung: 26.01.2022

Mit freundlicher Unterstützung von...