B 431 ab Anfang November zunächst wieder frei

Die B 431 zwischen der Industriestraße und dem Baustoffzentrum Lüchau wird für die Winterzeit früher als geplant wieder auf beiden Spuren für den Verkehr freigegeben.

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Zur Zeit ein Nadelöhr: die Rissener Straße im Verlauf der B 431.
Zur Zeit ein Nadelöhr: die Rissener Straße im Verlauf der B 431., Zur Zeit ein Nadelör: die Rissener Straße im Verlauf der B…

Durch eine Vorverlegung der Winterpause für die Bauarbeiten wird die B 431 in diesem Bereich bereits ab Anfang November zunächst wieder in beide Richtungen geöffnet. Das im November beginnende Weihnachtsgeschäft kann auf diese Weise wie üblich ablaufen. Die ansässigen Gewerbetreibenden zeigten sich mit der Umplanung zufrieden: Es sei die beste Lösung im Moment, um auch den Kunden aus Hamburg eine ungestörte An- und Abfahrt zu ermöglichen.

Weiterhin erfreulich: Trotz unplanmäßiger Verzögerungen beim Ausbau kann die Baumaßnahme nach derzeitigem Stand wie geplant zum 15. August 2018 abgeschlossen werden. Um den Zeitplan zu halten, werden die Bauarbeiten, wenn die Witterung es zulässt, bereits Mitte Februar und nicht, wie geplant Anfang April, und dann in komprimierter Form wieder aufgenommen. Die Strecke wird von da ab bis zur endgültigen Fertigstellung wieder nur einspurig befahrbar sein. Die Gesamtkosten der Baumaßnahme erhöhen sich durch die Umplanung nicht.

Nach Gesprächen zwischen der Stadt Wedel, den betroffenen Gewerbetreibenden und dem Bauunternehmen wurde der ursprüngliche Terminplan wie folgt geändert: Die südliche Fahrbahn wird nicht mehr wie geplant vor der Winterpause komplett fertiggestellt. Die abschließende Deckschicht der Fahrbahn wird erst nach der Winterpause aufgetragen. Um die Haltbarkeit der Straße über die Wintermonate nicht zu beeinträchtigen, wird die darunterliegende Binderschicht zwei Zentimeter dicker als notwendig aufgetragen. Wenn dies abgeschlossen ist, voraussichtlich Anfang November, wird die Sperrung in Richtung Hamburg wieder aufgehoben. Der südliche Radweg wird dann komplett fertiggestellt sein. Die nördliche Fahrbahnhälfte wird für den Winterbetrieb im aktuellen Zustand belassen. 

Aufgrund von veränderten Deponieverordnungen, die zum Zeitpunkt der ursprünglichen Planung und Ausschreibung der Baumaßnahme noch ein anderes Verfahren bei der Entsorgung der alten Fahrbahn vorsahen, musste dieses Verfahren nun neu geregelt werden. So sah sich die Stadt Wedel als Initiator der Maßnahme gezwungen, durch die Beauftragung eines unabhängigen Baustofflabors den genauen Wert der Pechbelastung des alten Asphalts festzustellen. Dies und die Erarbeitung und Genehmigung eines neuen Entsorgungsverfahrens hatten zu einem zwischenzeitlichen Baustopp geführt. Dadurch wird die südliche Fahrbahn nicht mehr wie ursprünglich geplant zum 30. November fertiggestellt werden können. (Sven Kamin/ Stadt Wedel, 13.10.2017)

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