Bürgermeister stützt Corona-Kurs der Landesregierung

Niels Schmidt wirbt mit Amtskollegen anderer kreisangehöriger Mittelstädte bei Ministerpräsident Günther für transparente Lockerungsschritte.

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Der Wedeler Bürgermeister Niels Schmidt. Foto: Stadt Wedel/Kamin
Der Wedeler Bürgermeister Niels Schmidt. Foto: Stadt Wedel/Kamin

Der Wedeler Bürgermeister Niels Schmidt unterstützt den Lockerungskurs der Landesregierung und wirbt gleichzeitig für nachvollziehbare Öffnungsschritte.

Schmidt hat gemeinsam mit seinen Kolleginnen und Kollegen der Schleswig-Holsteinischen Mittelstädte (kreisangehörige Städte mit mehr als 20.000 Einwohnern) einen Appell an den Schleswig-Holsteinischen Ministerpräsidenten Daniel Günther gerichtet. In dem Schreiben werben die Verwaltungschefinnen und -chefs für transparente und nachvollziehbare Grundlagen für Öffnungsschritte. Nur so, das sei die Erkenntnis aus zahllosen direkten Rückmeldungen der Bürgerinnen und Bürger, könne es weiter gelingen, die Bevölkerung mitzunehmen. Diese Akzeptanz der Maßnahmen durch die Bevölkerung sei „der wirksamste Schlüssel zur Pandemiebekämpfung“.

In dem Schreiben betonen die Verfasser, dass es ihnen nicht darum gehe, selbst konkret Einfluss auf die Entscheidung über Öffnungsschritte zu nehmen, sondern vor allem darum, ein Stimmungsbild der Menschen weiterzugeben, da diese sich in den meisten Fällen zunächst an ihre Kommune wendeten.  

Mit großer Sorge sehen die Verwaltungsspitzen die Auswirkungen der Corona-Beschränkungen auf die jeweilige lokale Wirtschaft und hier insbesondere auf die Geschäfte und Restaurants in den Innenstädten. Damit diese Unternehmen eine Zukunft hätten, bräuchten „sie dringend eine verlässliche Perspektive, die über den Ausgleich durch Wirtschaftshilfen hinausgeht“. Lockerungen müssten auch hier erklärbar sein, um für die notwendige Akzeptanz zu sorgen. So müsse, wenn es schon keine einheitliche Regel für alle geben könne, klar sein, warum, zum Beispiel, eine Branche lockern dürfe und eine andere nicht.

Auch regionale Lockerungskonzepte brachten die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister ins Spiel: So stellten sich viele Bürgerinnen und Bürger die aus Sicht der Verwaltungsspitzen durchaus berechtigte Frage, warum in Regionen mit stabiler 7-Tage-Inzidenz unter 35 keine weitergehenden Schulöffnungen oder Öffnungen im Gastronomie- oder Sportbereich möglich seien.

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