Ehre, wem Ehre gebührt

Brigitte Napiwotzki und Birgit Möller mit der Ehrennadel der Stadt ausgezeichnet

in Rathaus & Politik

Brigitte Napiwotzki (2. v.l) und Birgit Müller (3.v.l) haben ehranamtlich Vorbildliches geleistet, deshalb wurden sie von Stadtpräsidentin Renate Palm und Bürgermeister Niels Schmidt ausgezeichnet
Brigitte Napiwotzki (2. v.l) und Birgit Müller (3.v.l) haben ehranamtlich Vorbildliches geleistet, deshalb wurden sie von…

Wer sich ums Gemeinwesen verdient gemacht hat, verdient ein Dankeschön. In Wedel erfolgt dies unter anderem durch die Vergabe der Ehrennadeln der Stadt. Beim Neujahrsempfang wurden Brigitte Napiwotzki und Birgit Möller von Stadtpräsidentin Renate Palm und Bürgermeister Niels Schmidt ausgezeichnet.

Vom Anbeginn ihrer Mitgliedschaft im Förderverein Krankenhaus engagiert sich Birgit Möller intensiv für die Belange der Patienten und die Mitarbeiterschaft des Wedeler Krankenhauses. Schon kurz nach Ihrem Eintritt in den Förderverein vor mehr als 15 Jahren wurde sie in den Vorstand gewählt. Sie ist bis heute als stellvertretende Vorsitzende tätig. Schwerpunktmäßig hat sie sich des jährlich stattfindenden Förderlaufs angenommen. Sie ist Diejenige, die die Vorbereitung und Durchführung des Laufs zur Perfektion gebracht hat. Durch Birgit Möller hat der Förderverein es erreicht, dass der Förderlauf als „Privilegierte Veranstaltung“ anerkannt und entsprechend durch die Stadt unterstützt wurde. Der Förderlauf ist inzwischen weit über Wedels Grenzen hinaus bekannt und beliebt und hat dem Förderverein  ein großes Maß an Einnahmen für die Durchführung seiner Aktivitäten zu Gunsten der Patienten und der Mitarbeiterschaft der Wedeler Klinik verholfen. Die Stadt Wedel wurde durch den Förderlauf als attraktiver „Eventstandort“  noch breiter bekannt gemacht.  Darüber hinaus ist Birgit Möller es auch, die aufgrund ihrer beruflichen Kenntnisse den Patientengarten zur Realisierung gebracht hat. In diesem können sich Patienten, deren Angehörige, aber auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Klinik von ihren unterschiedlichen Stresssituationen erholen. Das Engagement von Frau Möller geht weit über das normale Maß eines Ehrenamtes hinaus.

Brigitte Napiwotzki leidet seit ihrem 17. Lebensjahr an Gelenk-Rheuma. Sie suchte damals mit Unterstützung der örtlichen Presse  gleichermaßen Betroffene zum Austausch von Erfahrungen auf dem Gebiet von Rheumaerkrankungen unter dem Aspekt „Hilfe zur Selbsthilfe“. Es gab zum damaligen Zeitpunkt noch keinen Lehrstuhl für Rheumatologie, entsprechend auch keine auf diesem Gebiet besonders geschulte Ärzte mit entsprechenden Erfahrungen. Gleichzeitig trat Frau Napiwotzki als Mitglied der Rheuma-Liga Hamburg bei.  Aufgrund positiver Erfolge und entsprechender Öffentlichkeitsarbeit wurde die inzwischen ebenfalls gegründete Rheumaliga Schleswig-Holstein auf die Gruppe um Frau Napiwotzki aufmerksam und bot an, dass ihre Arbeitsgruppe Mitglied in der Rheuma-Liga Schleswig-Holstein werden könnte. Das geschah auch. Brigitte Napiwotzki wurde dann sofort zur Vorsitzenden der Arbeitsgruppe Wedel der Deutschen Rheuma-Liga  gewählt und übte dieses Amt 25 Jahre lang aus. Nach einer kurzen Auszeit wurde sie dann zur 2. Vorsitzenden zurück in den Vorstand gewählt. Bis heute übt sie das Amt der 2. Vorsitzenden aus.  Insgesamt ist Brigitte Napiwotzki trotz ihrer Krankheit seit mehr als 35 Jahre in verantwortlicher Position für die Rheuma-Liga tätig und war in dieser Zeit immer als Ansprechpartnerin für andere Erkrankte da. In n dieser Zeit wurden -  heute längst etablierte - Gymnastik- und Wassergymnastikgruppen ins Leben gerufen, Kontakte zu entsprechenden Anbietern von Bewegungsbädern, sowie zu Rheumatologen und Krankenkassen hergestellt. Außerdem wird auch das gesellige Beisammensein und der krankheitsbedingte Erfahrungsaustausch nach wie vor intensiv gepflegt, was für die einzelnen Betroffen eine wertvolle Hilfe und Unterstützung bedeutet.  (Martina Weisser, Stadt Wedel, 13.1.2016)

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