Führerschein-Umtausch – am besten nacheinander

Kreis Pinneberg bittet um Entzerrung

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Der Umtausch vom Papier- zum Kartenführerschein hält das Straßenverkehrsamt im Kreis Pinneberg weiterhin in Atem. Denn: Jetzt wollen alle auf einmal tauschen. Das führt zu Engpässen nicht nur bei der Terminvergabe, sondern auch in der Bundesdruckerei, die für die Herstellung der neuen Führerscheine zuständig ist. „Unsere große Bitte ist, dass immer nur jene Menschen den Pflichtumtausch machen, die gerade an der Reihe sind“, sagt Dörte Koppelmann, Fachdienstleiterin Straßenverkehr beim Kreis Pinneberg. „Es gibt extra eine Staffelung, damit es nicht zu Engpässen kommt.“

Aktuell waren die Geburts-Jahrgänge 1953 bis 1958 aufgefordert, ihren Papier-Führerschein bis zum 19. Januar dieses Jahres in einen Karten-Führerschein zu tauschen. Diese Frist ist aufgrund der CoronaPandemie bis zum 19. Juli dieses Jahres verlängert worden. Darüber hinaus sind nun auch die GeburtsJahrgänge 1959 bis 1964 mit dem Umtausch dran, haben dafür aber etwas mehr Zeit – nämlich bis zum 19. Januar 2023. Die weiteren Jahrgänge folgen erst nach und nach.

Wichtig ist außerdem: Auch Kartenführerscheine, die zwischen dem 1. Januar 1999 und dem 18. Januar 2013 ausgestellt worden sind, müssen in den neuen EU-weit einheitlichen Kartenführerschein umgetauscht werden. Hier jedoch gelten andere Fristen, die nicht mit dem Geburts-Jahrgang in Zusammenhang stehen. Nähere Informationen finden sich auf der Homepage des Bundesministeriums für Digitales und Verkehr: https://www.bmvi.de/SharedDocs/DE/Artikel/StV/Strassenverkehr/pflichtumtausch-vonfuehrerscheinen.html (Kreis Pinneberg, 14.5.2022)

Letzte Änderung: 12.05.2022

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