Innenministerin und Landrätin besuchen Notunterkunft in Wedel

Ehrenamtliche und hauptamtlich Helfende arbeiten Hand in Hand.

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Innenministerin Dr. Sabine Sütterlin-Waack und die Pinneberger Landrätin Elfi Heesch informierten sich bei ehren- und hauptamtlichen Helfenden über die Abläufe in der Notunterkunft im ehemaligen Krankenhaus in Wedel. Foto: Stadt Wedel/Kamin
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Innenministerin Dr. Sabine Sütterlin-Waack und die Pinneberger Landrätin Elfi Heesch informierten sich bei ehren- und hauptamtlichen Helfenden über die Abläufe in der Notunterkunft im ehemaligen Krankenhaus in Wedel. Foto: Stadt Wedel/Kamin
Den Anfangsbetrieb haben die ehrenamtlichen Einsatzkräfte des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) Kreisverband Pinneberg gestemmt. Aktuell geht der Betrieb in die Trägerschaft der Hauptamtlichen vom DRK-Kreisverbands Pinneberg über. Foto: Stadt Wedel/Kamin
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Den Anfangsbetrieb haben die ehrenamtlichen Einsatzkräfte des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) Kreisverband Pinneberg gestemmt. Aktuell geht der Betrieb in die Trägerschaft der Hauptamtlichen vom DRK-Kreisverbands Pinneberg über. Foto: Stadt Wedel/Kamin
Die DRK-Ehrenamtlichen arbeiteten die nun übernehmenden DRK-Hauptamtlichen ein. Foto: Stadt Wedel/Kamin
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Die DRK-Ehrenamtlichen arbeiteten die nun übernehmenden DRK-Hauptamtlichen ein. Foto: Stadt Wedel/Kamin
Eine Bewohnerin schilderte im Gespräch mit der Ministerin die große Hilfsbereitschaft der Helfenden und hoffte, bald wieder in die Ukraine zurückkehren zu können, selbst wenn dies derzeit eine Reise ins Ungewisse sei. Foto: Stadt Wedel/Kamin
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Eine Bewohnerin schilderte im Gespräch mit der Ministerin die große Hilfsbereitschaft der Helfenden und hoffte, bald wieder in die Ukraine zurückkehren zu können, selbst wenn dies derzeit eine Reise ins Ungewisse sei. Foto: Stadt Wedel/Kamin
Auch ehrenamtliche Kräfte der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft DLRG Kreisverband Pinneberg sind in der Notunterkunft aktiv. Foto: Stadt Wedel/Kamin
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Auch ehrenamtliche Kräfte der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft DLRG Kreisverband Pinneberg sind in der Notunterkunft aktiv. Foto: Stadt Wedel/Kamin
In vielen der Zimmer, in denen die Geflüchteten untergebracht sind, stehen vier Betten (zwei sind auf dem Foto nicht zu sehen). Foto: Stadt Wedel/Kamin
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In vielen der Zimmer, in denen die Geflüchteten untergebracht sind, stehen vier Betten (zwei sind auf dem Foto nicht zu sehen). Foto: Stadt Wedel/Kamin
Im Behandlungszimmer bekommen Bewohnerinnen und Bewohner bei Gesundheitsbeschwerden ärztliche Hilfe. Foto: Stadt Wedel/Kamin
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Im Behandlungszimmer bekommen Bewohnerinnen und Bewohner bei Gesundheitsbeschwerden ärztliche Hilfe. Foto: Stadt Wedel/Kamin
Auch ein Kinderspielzimmer mit gespendeten Spielsachen kann von den Bewohnerinnen und Bewohnern genutzt werden. Foto: Stadt Wedel/Kamin
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Auch ein Kinderspielzimmer mit gespendeten Spielsachen kann von den Bewohnerinnen und Bewohnern genutzt werden. Foto: Stadt Wedel/Kamin
Gespendete Schuhe stehen den Bewohnerinnen und Bewohnern bei Bedarf zur Verfügung. Foto: Stadt Wedel/Kamin
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Gespendete Schuhe stehen den Bewohnerinnen und Bewohnern bei Bedarf zur Verfügung. Foto: Stadt Wedel/Kamin
Spielzeuge im Spielzimmer. Foto: Stadt Wedel/Kamin
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Spielzeuge im Spielzimmer. Foto: Stadt Wedel/Kamin
In der Kleiderkammer steht bei Bedarf gespendete Kleidung bereit. Foto: Stadt Wedel/Kamin
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In der Kleiderkammer steht bei Bedarf gespendete Kleidung bereit. Foto: Stadt Wedel/Kamin
Für Jugendliche gibt es einen Aufenthaltsraum. Foto: Stadt Wedel/Kamin
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Für Jugendliche gibt es einen Aufenthaltsraum. Foto: Stadt Wedel/Kamin

Schleswig-Holsteins Innenministerin Dr. Sabine Sütterlin-Waack hat sich am Dienstag 5. April über die Situation der Geflüchteten im Kreis Pinneberg informiert. Gemeinsam mit Landrätin Elfi Heesch sowie den Fraktionsvorsitzenden des Kreistags besuchte sie die Notunterkunft in Wedel. Für die Stadt Wedel waren Stadtpräsident Michael Schernikau und Bürgermeister Niels Schmidt vor Ort. Schmidt, so Landrätin Heesch auf den Rundgang, habe mit seiner Vermittlung zwischen dem Investor und dem Kreis Pinneberg entscheidend zur schnellen Einrichtung der Notunterkunft beigetragen.

Der Kreis Pinneberg hat die Notunterkunft für Geflüchtete aus der Ukraine Mitte März im ehemaligen Krankenhaus Wedel eingerichtet. Den Anfangsbetrieb haben die ehrenamtlichen Einsatzkräfte des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) Kreisverband Pinneberg gestemmt. Diese berichteten beim Rundgang darüber, dass viele Arbeitgeber die Ehrenamtlichen durch großzügige Regelungen dabei unterstützt hätten, mehr Zeit für die Arbeit in der Notunterkunft aufbringen zu können. Aktuell geht der Betrieb in die Trägerschaft der Hauptamtlichen vom DRK-Kreisverbands Pinneberg über. Es unterstützen ehrenamtliche Kräfte der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft DLRG Kreisverband Pinneberg.

Die Stadt Wedel hat unter diesem Link Informationen für Geflüchtete und Helfende zusammengestellt.

 

Notunterkunft für Geflüchtete aus der Ukraine im Kreis Pinneberg

Zahlen, Daten, Fakten (Quelle: Kreis Pinneberg):

  • eingerichtet im ehemaligen Krankenhaus Wedel im Auftrag des Kreises Pinneberg
  • in Betrieb seit Mitte März 2022: Anfangsbetrieb durch die ehrenamtlichen Einsatzkräfte des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) Kreisverband Pinneberg (rund 110 Ehrenamtliche); aktuell Übergang vom ehrenamtlichen Betrieb in die Trägerschaft des DRK-Kreisvebands Pinneberg (hauptamtichen Kräfte); im Übergang ehrenamtliche Unterstützung von der Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft DLRG Kreisverband Pinneberg (täglich 8 Einsatzkräfte)
  • Funktion der Notunterkunft: Der Aufenthalt in der Notunterkunft ist nur vorübergehend und für die ersten Tage nach der Ankunft im Kreis Pinneberg gedacht. Die längerfristige Unterbringung erfolgt in den Kommunen.
  • Kapazität: 369 Betten, 96 Zimmer für 1 bis 8 Personen; die meisten sind 4er-Zimmer
  • aktuell belegt mit: 270 Personen
  • untergebrachte Personen seit Beginn: 416 Personen, rund zwei Drittel weiblich; rund ein Drittel minderjährig
  • durchschnittliche Verweildauer: 3 bis 7 Tage Angebote vor Ort: Kinderspielecke, Kleiderkammer (DRK Wedel), tägliche äztliche Sprechstunde
  • registrierte Geflüchtete im Kreis Pinneberg: 2.200
  • Menschen, die zeitweise privat untergebracht waren oder sind: annähernd 2.000
  • Zahl der Schülerinnen und Schüler aus der Ukraine im Kreis Pinneberg: 185 (Stand: 1.4.)

Letzte Änderung: 07.04.2022

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