Kreis informiert über gestörte Corona-Fallzahlenmeldung an RKI

Störung in der zentralen Meldesoftware SurvNet hatte für unzuverlässige Meldungen an das Robert-Koch-Institut geführt.

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Der Kreis Pinneberg informiert über die Ursache von Übermittlungsfehlern an das Robert-Koch-Institut. Foto: Stadt Wedel/Kamin
Der Kreis Pinneberg informiert über die Ursache von Übermittlungsfehlern an das Robert-Koch-Institut. Foto: Stadt Wedel/Kamin

Aufgrund zahlreicher Nachfragen hat der Kreis Pinneberg folgende Informationen zur Corona-Fallzahlenübermittlung an das Robert-Koch-Institut (RKI) am Mittwoch 23. Dezember 2020 herausgegeben.

 

Die Presseinformation des Kreises Pinneberg im Wortlaut:

„Nicht nur den Kreis Pinneberg haben zahlreiche Nachfragen hinsichtlich des Inzidenzwertes und der Dar-stellung auf dem RKI-Dashboard erreicht. Den Medien wurden in den letzten Tagen die tatsächlichen Zahlen aus dem Kreis Pinneberg übermittelt.

Wegen einer Störung in der zentralen Meldesoftware SurvNet war seit Freitag aus dem Kreis Pinneberg keine elektronische Übermittlung von Meldedaten an die Landesmeldestelle und an das RKI möglich. Das RKI ist, was die Behebung der Softwareproblematik betrifft, hier der richtige Ansprechpartner.

Mittlerweile wurde das technische Problem behoben. Die Zahlen werden heute Abend wie gewohnt auf der Seite der Landesmeldestelle/der Landesregierung veröffentlicht und auch an das RKI übermittelt.

Zum Procedere:

Die Gesundheitsämter melden die Positivfälle über die zentrale Melde-Software SurvNet des Robert Koch-Instituts (RKI) an die Landesmeldestelle. Diese ist in Schleswig-Holstein am Institut für Infektionsmedizin der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel mit Sitz am Universitätsklinikum Schleswig-Holstein angesiedelt. Die dort aus allen Kreisen und kreisfreien Städten zusammenlaufenden Zahlen werden durch die Landesmeldestelle ausgewertet. Außerdem meldet die Landesmeldestelle die Zahlen über die zentrale Melde-Software an das RKI, das die Zahlen aus allen Bundesländern zusammenfasst.

Die Meldungen aller gemeldeten Zahlen der letzten sieben Tage (inkl. des Werts für den heutigen Tag) aus dem Kreis Pinneberg liegen inzwischen der Landesmeldestelle vor und dienen als Grundlage für die Berechnung der 7-Tage-Inzidenz. Diese wird heute Abend wieder – in gewohnter Weise –veröffentlicht.

Die Zahlen sind parallel zu der technischen Schnittstelle selbstverständlich auch über andere Kommunikationswege an die Landesmeldestelle und das RKI übermittelt worden, konnten aber nicht im System dargestellt werden.“

 

Alle Informationen und die aktuellen statistischen Werte zum Infektionsgeschehen im Kreis Pinneberg finden Sie auf der Internetpräsent des Kreises.

Die Übersicht der Coronainformationen auf wedel.de finden Sie hier.

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