Maskenpflicht in Bahnhofstraße läuft am 13. Juni aus

Kreis und Stadt appellieren aber an Passanten, in zu engen Bereichen weiterhin freiwillig Maske zu tragen.

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Die Maskenpflicht in der Bahnhofstraße endet am 13. Juni. Kreis und Stadt setzen auf die Vernunft der Passanten, in engen Bereichen weiter freiwillig Masken zu tragen, um sich und andere zu schützen. Grafik: Stadt Wedel
Die Maskenpflicht in der Bahnhofstraße endet am 13. Juni. Kreis und Stadt setzen auf die Vernunft der Passanten, in engen Bereichen weiter freiwillig Masken zu tragen, um sich und andere zu schützen. Grafik: Stadt Wedel

Am Sonntag 13. Juni läuft die Maskenpflicht in Einkaufsbereichen des Kreises Pinneberg und damit auch in der Wedeler Bahnhofstraße aus.

 

Der Kreis Pinneberg gab dies am Freitag, 11. Juni, in einer Medieninformation bekannt. Diese hat folgenden Wortlaut:

„Die sinkenden Inzidenzzahlen erlauben es, die Einschränkungen zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung zurückzunehmen. In Absprache zwischen dem Kreis und den Kommunen läuft die Allgemeinverfügung zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung im öffentlichen Raum mit Ablauf des Wochenendes aus. Ab Montag ist also das Tragen von Masken in den Innenstadtbereichen und Bahnhofsumgebungen von Elmshorn, Pinneberg, Tornesch, Wedel und Halstenbek sowie in der Innenstadt von Uetersen nicht mehr verpflichtend. „Dennoch ist es wichtig, weiterhin die AHA+L-Regeln weiterhin einzuhalten und verantwortungsvoll und umsichtig zu sein“, appelliert Landrätin Elfi Heesch. „Noch haben wir die Pandemie nicht überwunden. Wir wissen nicht, was die Virusvarianten, die inzwischen auch im Kreis Pinneberg vereinzelt nachgewiesen wurden, noch mit sich bringen können. Deshalb habe ich die dringende Bitte an alle, freiwillig eine Maske zu tragen, wenn es doch einmal enger wird. Sie schützen damit sich und andere.

Da grundsätzlich an der frischen Luft zwar ein geringeres Ansteckungsrisiko als innerhalb von Räumen besteht, sind wir auch einvernehmlich zu dem Ergebnis gekommen, an die Vernunft unserer Bürger*innen zu appellieren, auf Freiwilligkeit zu setzen und die Regelungen der Allgemeinverfügung enden zu lassen“, ergänzt Heesch weiter.

Für die Bahnsteige regelt die Bahn in eigener Zuständigkeit das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung. Auf den Bahnsteigen ist es insofern anders ist als im Bahnhofsumfeld, weil es mit zunehmender Zahl der Bahnnutzer*innen beim Ein- und Ausstieg naturgemäß zu engen Kontaktsituationen kommt.“

 

Die Stadt Wedel ergänzt die Hinweise folgendermaßen:

Das Problem, dass in einigen Bereichen der Bahnhofstraße die Mindestabstände bei hohem Passantenaufkommen nicht eingehalten werden können bleibt auch nach Auslaufen der Maskenpflicht bestehen. Deshalb empfiehlt die Stadt Wedel weiterhin, in Situationen, in denen der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann, weiterhin eine Maske zu tragen. „Eine Maskenpflicht ist vor dem Hintergrund der aktuell sinkenden Inzidenzzahlen niemandem mehr vermittelbar. Die weichende Pflicht muss nun durch stärkere Eigenverantwortung für die Sicherheit von Mitmenschen und nicht zuletzt sich selbst aufgefangen werden. Aber ich glaube, dass die Menschen inzwischen ein gutes Gefühl dafür haben, wann sie durch den Einsatz der Maske sich und andere noch besser schützen können“, hielt Bürgermeister Niels Schmidt die Wedelerinnen und Wedeler zur Verantwortung an. Eine entsprechende Beschilderung in der Bahnhofstraße wird ebenfalls an das Verantwortungsgefühl der Passanten appellieren, nach Montag nicht ganz auf die Masken zu verzichten.

Schmidt lobte zudem die große Disziplin mit der Wedelerinnen und Wedeler sich in übergroßer Mehrheit an die Maskenpflicht gehalten hätten. Die Einhaltung war unter anderem von Mitarbeitenden des Fachdienstes Ordnung kontrolliert worden und bei entdeckten Verstößen angemahnt worden.

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