Mobilitätskonzept: Die Stadt Wedel lädt zum Bürgerforum

Zuhören oder aktiv mitdiskutieren: Anmeldefrist für aktive Teilnahme verlängert

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Die Wedeler Mobilitätsmanagerin Janne Pöppelmann (links) und Teike Scheepmaker vom Planungsbüro „Raum & Energie“ freuen sich auf die Diskussionsbeiträge der Wedelerinnen und Wedeler zum Mobilitätskonzept. Foto: Stadt Wedel/Kamin
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Die Wedeler Mobilitätsmanagerin Janne Pöppelmann (links) und Teike Scheepmaker vom Planungsbüro „Raum & Energie“ freuen sich…
Die ersten Ergebnisse der Online-Mobilitätsumfrage liegen jetzt vor. Grafik: Stadt Wedel
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Die ersten Ergebnisse der Online-Mobilitätsumfrage liegen jetzt vor. Grafik: Stadt Wedel
Zur B 431, zur Bahnhofstraße und zur Schulauer Straßen gingen die meisten Kommentage ein. Grafik: Stadt Wedel/ARGUS
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Zur B 431, zur Bahnhofstraße und zur Schulauer Straßen gingen die meisten Kommentage ein. Grafik: Stadt Wedel/ARGUS
Der neu gestaltete Jörg-Balack-Weg bekam gute Noten von den Teilnehmenden. Grafik: Stadt Wedel/ARGUS
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Der neu gestaltete Jörg-Balack-Weg bekam gute Noten von den Teilnehmenden. Grafik: Stadt Wedel/ARGUS
Für den Fahrradverkehr sind die räumlichen Schwerpunkte der Kritik ebenfalls die Mühlenstraße, die Bahnhofstraße und die Schulauer Straße. Grafik: Stadt Wedel/ARGUS
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Für den Fahrradverkehr sind die räumlichen Schwerpunkte der Kritik ebenfalls die Mühlenstraße, die Bahnhofstraße und die…
Motorisierte Verkehrsteilnehmende beklagten vor allem lange Wartezeiten, zum Beispiel an der Austraße. Grafik: Stadt Wedel/ARGUS
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Motorisierte Verkehrsteilnehmende beklagten vor allem lange Wartezeiten, zum Beispiel an der Austraße. Grafik: Stadt…
Kritische Kommentare zum Fußgängerverkehr häufen sich deutlich in der Mühlenstraße sowie der Bahnhofstraße und der Schulstraße. Grafik: Stadt Wedel/ARGUS
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Kritische Kommentare zum Fußgängerverkehr häufen sich deutlich in der Mühlenstraße sowie der Bahnhofstraße und der…
Bei den Wünschen zum ÖPNV rückte auch der Bereich um das Einkaufszentrum an der Rissener Straße in den Fokus. Grafik: Stadt Wedel/ARGUS
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Bei den Wünschen zum ÖPNV rückte auch der Bereich um das Einkaufszentrum an der Rissener Straße in den Fokus. Grafik: Stadt…

+++ Zuhören oder aktiv mitdiskutieren: Melden Sie sich noch bis zum 15. April an oder nehmen Sie zuhörend an der Veranstaltung teil +++

 

Ein Bürgerforum bildet den nächsten wichtigen Schritt auf dem Weg zum Wedeler Mobilitätskonzept. Auf der Veranstaltung am Dienstag, 20. April, von 18.30 bis 20.30 Uhr sollen Wedelerinnen und Wedeler direkt die Möglichkeit erhalten, mit Experten über Leitlinien und Ziele einer Verkehrsplanung der Zukunft für Wedel zu diskutieren und in Workshops mitzuarbeiten. Darüber hinaus sollen als Diskussionsgrundlage die bisherigen Ergebnisse der Mobilitätsumfrage (einfach auf dieser Seite nach unten scrollen) aus dem vergangenen Jahr und der inzwischen abgeschlossenen Expertengespräche vorgestellt werden.

Das Bürgerforum „Wedel mobil“ findet coronabedingt als digitale Veranstaltung statt. Hierfür wird das Format einer Videokonferenz gewählt, die gleichzeitig als Livestream übertragen wird. Nach der Vorstellung der bisherigen Ergebnisse, können die Teilnehmenden in verschiedenen Arbeitsgruppen/Workshops unterschiedliche Teilaspekte des Mobilitätskonzeptes weiter vorantreiben.

Als Schlüsselakteure werden Vertretende von Einzelhandel und Wirtschaft (Wedeler Kaufleute), der Polizei, der Beiräte (Umwelt/Jugend/Senioren), von Schulen Kitas und Sozialeinrichtungen sowie weitere Interessenvertretungen wie der ADFC, oder der Klimapartner Wedel eingeladen.

Vertretende der Stadtverwaltung Wedel und der Planungsbüros „Raum+Energie“ aus Wedel und ARGUS aus Hamburg werden ebenfalls als Ansprechpartner zur Verfügung stehen, haben aber anders als die Bürgerinnen und Bürger und die Fachleute der anderen Gruppen kein Stimmrecht in den Workshops.

 

Zuhören oder aktiv mitdiskutieren: So können Interessierte teilnehmen

Wenn Interessierte vor allem zuhören und sich informieren möchten (schriftliche Hinweise sind über den Chat möglich), dann brauchen diese nichts weiter zu tun und folgen am 20. April 2021 den Anweisungen auf der Webseite
www.wedel-mobil.de .

Wer darüber hinaus aktiv mit eigenen Wortbeiträgen in der Videokonferenz mitdiskutieren möchte, meldet sich bitte online unter

Wedeler Mobilitätskonzept

bis zum 15. April an. Da die Plätze begrenzt sind, wird bei großer Nachfrage unter den Interessierten ausgelost. Sie erhalten im Vorfeld der Veranstaltung eine entsprechende Zu- oder Absage für die Teilnahme an der Videokonferenz sowie eine technische Anleitung mit Hinweisen zur Einwahl und Funktion.

Sofern Interessierte technisch keine Möglichkeit haben, an der digitalen Veranstaltung teilzunehmen, können sie sich an die Mobilitätsmanagerin der Stadt Wedel, Janne Pöppelmann, wenden. Janne Pöppelmann ist unter der Telefonnummer 04103/707-379 oder E-Mail zu erreichen. Die Mobilitätsmanagerin wird dann die vorgebrachten Ideen zu Leitlinien und Konzepten für eine Verkehrsplanung aufnehmen.

 

Hintergrund

Vom 21. September bis 12. Oktober 2020 fand in Wedel eine große Online-Mobilitätsumfrage statt. Sie war der Auftakt für eine groß angelegte Verkehrskonzeptionsplanung, mit der sich die Stadt Wedel für die Zukunft aufstellen möchte. Die Stadt Wedel arbeitet hier mit den Planungsbüros „Raum+Energie“ aus Wedel und ARGUS aus Hamburg zusammen. Die Mobilitätsumfrage war umfangreich mit Plakaten im Stadtbild und zum Beispiel mit kleinen Filmclips in den sozialen Medien beworben worden. Die Ergebnisse sind hier zusammengefasst. Während die strategischen Erkenntnisse in die Diskussion des Bürgerforums einfließen, sind die kleinteiligen Hinweise aus der Umfrage inzwischen in die zuständigen Fachdienste der Stadt Wedel übergeben worden. Dort werden sie auf Umsetzbarkeit geprüft und bei positiver Bewertung realisiert.

Als nächste Schritte im Bereich der Verkehrsanalyse wurden so genannte Expertengespräche geführt, die weitere Detaillierte Einblicke liefern sollen, indem Fachleute (zum Beispiel die Polizei, die Stadtwerke, die Wedeler Beiräte für Jugend, Senioren und Umwelt oder der ADFC) gehört wurden.

Das Bürgerforum mit der Vorstellung der bisherigen Ergebnisse und der öffentlichen Diskussion über Leitlinien und Ziele ist der nächste wichtige Schritt bei der Entwicklung eines Mobilitätskonzeptes für Wedel. Zudem werden vertiefende Planungswerkstätten im Nachgang des Bürgerforums stattfinden.

Das Mobilitätskonzept und auch die Stelle der Mobilitätsmanagerin werden gefördert durch die AktivRegion Pinneberger Marsch & Geest. In Schleswig-Holstein gibt es 22 AktivRegionen. Sie sind entstanden aus einer Gemeinschaftsinitiative der Europäischen Union, dem so genannten LEADER-Konzept. AktivRegionen können bestimmte Projekte vor Ort fördern, die den ländlichen Raum zukunftsfähig gestalten und die Lebensqualität, Wirtschaftskraft und Gemeinschaft verbessern. Der Begriff LEADER ist eine Abkürzung und weist auf die Verbindung zwischen Aktionen zur Entwicklung der ländlichen Wirtschaft hin: "Liaison entre actions de développement de l´économie rurale"

 

 

Pressemitteilung vom 9. Dezember 2021

Mobilität: Erste Ergebnisse der großen Umfrage

Wedel-mobil: Neuralgische Punkte spiegeln sich in Umfrage wider

Die Stadt Wedel hat den Mitgliedern des Planungsausschusses die ersten inhaltlichen Auswertungen der großen Mobilitätsumfrage präsentiert, die im Oktober zu Ende gegangen war. Zusätzlich zu den vor allem statistischen Kennzahlen waren in der vorgelegten Präsentation durch Markus Franke vom Planungsbüro ARGUS erste Schwerpunkte erkennbar, zu denen besonders viele Kommentare eingegangen waren. Franke zeigte sich hoch zufrieden mit der großen Beteiligung an der Erhebung. Dies sei in dieser Form nicht unbedingt vorhersehbar aber sehr vorteilhaft gewesen. Denn: Die hohen Teilnehmendenzahlen liefern eine sehr breite Datenbasis, wie sich die Verkehrssituation in der Rolandstadt aus Sicht der Verkehrsteilnehmenden darstellt. Diese Erkenntnisse sind eine erste wichtige Säule für die Erarbeitung eines neuen Mobilitätskonzeptes für Wedel. 

Entsprechend des Ansatzes der Umfrage, Verbesserungsbedarfe für das Verkehrsgeschehen in Wedel zu erfragen, waren in allen abgefragten Bereichen mehr als 90 Prozent der insgesamt 7750 Kommentare aus mehr als 1050 ausgefüllten Umfragen negativ. Dieses Ergebnis sei allerdings aus Erfahrungen bei ähnlichen Umfragen in anderen Kommunen durchaus ein erwartbarer Wert gewesen.

Besonders häufig wurde die Umfrage von Personen ausgefüllt, die sich für den Radverkehr interessieren. Mehr als die Hälfte (51 Prozent) aller Kommentare bezogen sich auf den Fahrradverkehr. Noch 24 Prozent beschäftigten sich mit dem Kfz-Verkehr, 18 Prozent der Kommentare entfielen auf Fußgänger-Themen und lediglich 7 Prozent auf den ÖPNV. Radfahrenden und der Menschen, die angaben, zu Fuß unterwegs zu sein machten mit 34 Prozent (Radfahrende) und 33 Prozent (Fußgänger) aller Teilnehmenden den deutlich größten Teil der Personen aus, die die Umfrage ausgefüllt hatten. Der Anteil von Kfz-Fahrenden lag bei 21 Prozent und der der ÖPNV-Nutzenden (12 Prozent).      

Da sich die Kommentare durch das direkte eintragen auf einer Landkarte sehr leicht räumlich verknüpfen ließen, zeigten die verschieden roten Bereiche auf der Stadtkarte deutlich die Schwerpunkte auf, auf die die Kommentare entfallen waren. Ein tiefroter Punkt markiert mehr als 50 Kommentare auf einen Hektar:

Insgesamt:

Die Gesamtübersicht aller Kommentare zeigt auf der Karte die Schwerpunkte, in denen sich die Teilnehmenden Verbesserungen wünschen, sehr deutlich durch rot gefärbte Stränge an. Demnach sind vor allem die Bahnhofstraße, die Schulauer Straße mit der Austraße bis zum Roland und die B 431 etwa vom Reepschlägerhaus bis zum Bahnhof im Fokus. Hinzu kommen ebenfalls bereits bekannte einzelne Bereiche wie die Pinneberger Straße an der Kreuzung Breiter Weg und am Marienhof, das Autal mit dem Bahnübergang und der (dort nicht vorhandenen) Querung auf Höhe der Pestalozzischule. Hinzu kommt die Feldstraße mit der Querung am Lohhof. Als überwiegend sehr gelungen werden von den Teilnehmenden der Ausbau des Jörg-Balack-Wegs und der Wander- und Radwegbereich an der Wassererlebniszone der Wedeler Au gesehen.    

 

Auch auf die verschiedenen Verkehrsbereiche wurden die Ergebnisse aufgeschlüsselt:

 

Radverkehr:

Für den Fahrradverkehr sind die räumlichen Schwerpunkte der Kritik ebenfalls die Mühlenstraße, die Bahnhofstraße und die Schulauer Straße. Auch die Querung an der Kreuzung Pinneberger Straße/Breiter Weg sowie die Kreuzung Feldstraße/Lohhof sammelten viele Kommentare. Inhaltlich kritisierten die Teilnehmenden an vielen Bereichen, gerade auch in den genannten Straßen, dass es zu wenig Platz für Radfahrende gäbe und dass es häufig zu Konflikten mit Kraftfahrzeugen käme.

 

Kfz-Verkehr:

Auch für den Kfz-Verkehr sind Konflikte mit anderen Kraftfahrzeugen sowie Staus und lange Wartezeiten die Hauptkritikpunkte der Teilnehmenden. Bei den Staus fallen vor allem der Mündungsbereich der Austraße in die B 431 sowie der Bahnübergang im Autal als besondere Schwerpunkte ins Auge. Aber auch die Verkehrssituation in der Wiedetwiete wurde immer wieder genannt.

 

Ergebnisse Fußgänger:

Kritische Beobachtungen und Anmerkungen zum Fußgängerverkehr häufen sich deutlich in der Mühlenstraße sowie der Bahnhofstraße und der Schulstraße. Hier klagten die Teilnehmenden verstärkt über schlechte Querungsmöglichkeiten und Konflikte mit anderen Verkehrsteilnehmenden.

 

Ergebnisse ÖPNV:

Die Kommentare zur ÖPNV-Versorgung wurden meistens im Bereich des Bahnhofes eingetragen. Hier ging es oft um schlechte oder fehlende Anschlüsse oder eine schlechte Erreichbarkeit von bestimmten Orten. Vor allem für das Areal zwischen dem Famila-Einkaufszentrum und dem Lüchau Baustoffhandel wünschen sich die Teilnehmenden eine bessere Erreichbarkeit durch Busse oder Bahn.

 

Hintergrund:

Vom 21. September bis 12. Oktober fand in Wedel eine große Online-Mobilitätsumfrage statt. Sie war der Auftakt für eine groß angelegte Verkehrskonzeptionsplanung, mit der sich die Stadt Wedel für die Zukunft aufstellen möchte. Die Stadt Wedel arbeitet hier mit den Planungsbüros „Raum+Energie“ aus Wedel und ARGUS aus Hamburg zusammen. Die Mobilitätsumfrage war umfangreich mit Plakaten im Stadtbild und zum Beispiel mit kleinen Filmclips in den sozialen Medien beworben worden. Als nächste Schritte im Bereich der Verkehrsanalyse stehen so genannte Expertengespräche an, die weitere Detaillierte Einblicke liefern sollen, indem Fachleute (zum Beispiel die Polizei, die Stadtwerke, die Wedeler Beiräte für Jugend, Senioren und Umwelt oder der ADFC) gehört werden sollen.

Das Mobilitätskonzept und auch die Stelle der Mobilitätsmanagerin werden gefördert durch die AktivRegion Pinneberger Marsch & Geest. In Schleswig-Holstein gibt es 22 AktivRegionen. Sie sind entstanden aus einer Gemeinschaftsinitiative der Europäischen Union, dem so genannten LEADER-Konzept. AktivRegionen können bestimmte Projekte vor Ort fördern, die den ländlichen Raum zukunftsfähig gestalten und die Lebensqualität, Wirtschaftskraft und Gemeinschaft verbessern. Der Begriff LEADER ist eine Abkürzung und weist auf die Verbindung zwischen Aktionen zur Entwicklung der ländlichen Wirtschaft hin: "Liaison entre actions de développement de l´économie rurale"

Mit freundlicher Unterstützung von...